19. April

Samstag, 19. April 2014 wird immer ein besonderer Tag für mich sein. Es war der Tag, der mein Leben veränderte, wenn auch anfangs unbemerkt. Es war der Tag, an dem ich Daniel kennen gerlernt habe.

Es begann eigentlich am 18. April 2014. Eine Freundin aus der Kirche fragte mich, ob ich Lust hätte mit ihr und zwei ihrer Freunde ins Kino gehen wollte. Es war Karfreitag und eigentlich wollte ich daheim bleiben, Kino am Karfreitag? In der Fastenzeit? Nein, danke. Ich ging aber dann doch. Wenn ich etwas während meiner Austauschschüler- und Aupairzeiten gelernt hatte, dann das: wenn du neu in einer Stadt bist und dich jemand fragt, ob du etwas unternehmen möchtest, sage ja. Also ging ich. Der Film war doof, das Essen war OK, und ihre zwei Freunde waren ganz lustig.

Ich war müde und wollte heim. Es ging also zu meiner Freundin, wir hatten noch eine girl’s slumber party, beteten und gingen schlafen. Am nächsten Tag, Karsamstag, wollten wir zu einem Picknick, von mehreren Kirchen organisiert.

Was ich nicht wusste: einer der zwei Freunde rief noch am Heimweg seinen besten Freund an, um ihm zu zu überreden, zum Picknick zu kommen, er hätte soeben ein Mädchen aus den Niederlanden kennen gelernt, er müsse sie unbedingt treffen. Der beste Freund war Daniel, das Mädchen aus den Niederlanden war ich.

Am nächsten Tag ging es zum Picknick. Ich weiß noch genau, wie unzufrieden ich mit meinen Haaren war und mit meinem Outfit. Ich hatte ein rosa Shirt an (und damals trug ich absolut gar kein Rosa). Im Park kam ich mir total fehl am Platz vor, ich kannte niemanden und kam mir so blöd vor, weil ich mich an meine Freundin klammerte. Irgendwann kam dann so ein Typ daher, der irgendwas von cookie cakes faselte und bla bla bla. Ich wollte doch nur heim. Als der Typ dann aber fragte woher ich kam, und ich Österreich und Schweden antwortete, und er erzählte seine Mama hat in Schweden gelebt, began die Unterhaltung leichter zu werden. Wir haben geplaudert, und irgendwann hat er dann gefragt, wie es mir hier so gefällt und ob wir uns mal treffen wollen. Also wurden Telefonnummern getauscht und wir haben uns verabschiedet.

Am Heimweg hat er seinem Mitbewohner erzählt: „Das Mädchen, das ich soeben getroffen habe? Die werd ich mal heiraten“.

Er sollte recht behalten.

Und der 19. April wird jetzt jedes Jahr gefeiert.

(Im Park, wo wir uns kennen gelernt haben, hat er auch bei meinem Papa um meine Hand angehalten, und hatte auch geplant, mir den Heiratantrag zu machen. Der Plan wurde dann aber kurz fristig geändert, und er hat woanders gefragt)

The Biltmore Estate. [Asheville, NC]

The Biltmore Estate– America’s largest private home.

Biltmore wurde  zwischen 1889-1895 im Auftrag von George Vanderbilt gebaut und eröffnete an Heilig Abend in 1895. George Vanderbilt war der Enkel von Cornelius Vanderbilt, einer der reichsten Männer in der Geschichte Amerikas, der sein Geld mit Dampfschiffen und Eisenbahnen verdiente.  Zusammen mit seiner Frau Edith und seiner Tochter Cornelia wohnte George Vanderbilt in Biltmore. Oft kamen Gäste um in einen der 250 Zimmern zu wohnen. Das Haus verfügt über Bibliotheken, einer Schwimmhalle, Fitnessraum, Ställen und einem riesigen Garten. Seit 1930 ist das Haus öffentlich zugänglich.

Heute ist es ein Tourismusmagnet, täglich kommen Massen an Touristen, um die Zimmer anzusehen, im zu einem urigen Restaurant umgebauten Stall ein köstliches Essen zu genießen, im Garten spazieren zu gehen, Tulpenprachten zu bewundern oder im Antler Village shoppen zu gehen.

Gemeinsam mit Daniel und seinen Eltern war ich auch dort und habe mehr über George Vanderbilt gelernt. Unter anderem, dass er bis zu 81 Bücher pro Jahr gelesen hat, seine Lieblingsautoren Henry James, Leo Tolstoy and Charlotte Bronte waren und seine Tochter zwei Hausgeburten hatte. Da Vanderbilt ein so begeisterter Leser war, gab es eine Sonderausstellung, mit Kostümen von Literaturverfilmungen seiner Lieblingsbücher. Zu Sehen waren Kostüme aus Filmen wie zum Beispiel Anna Karenina und Stolz und Vorurteil. Ich habe mir sofort eine Liste angelegt mit Büchern, die ich jetzt lesen will. Und da ich ein Geschichtsfreak bin und gerade American History Kurse belege, konnte ich natürlich das Gelernte anwenden. Für mich ist es immer sehr interessant, die nüchternen Fakten aus dem Buch im Leben anzuwenden, und die kulturellen und sozialen Aspekte zu sehen.

Wir haben im Stable Café ein typisches Südstaaten Essen gegessen (Fried Chicken Salad, Grits, Barbeque, Biscuits), waren im Garten spazieren und konnten uns an den Tulpen nicht satt sehen. Anschließend sind wir noch in der Weinkellerei gewesen und haben den grässlichsten Wein verkostet. Dafür gab es aber sehr köstliches Eis, während eine Jazzband bei Sonnenuntergang gespielt hat.

Es war so ein entspannter Tag und wir alle haben diese Auszeit, die frische Luft, Spaziergänge im Bambuswald, Kaffee in der Sonne und viel Familienzeit sehr genossen.

Und da ein Bild mehr als 1000 Worte sagt, möchte ich euch gerne einige Fotos zeigen.

(Der Tag hat übrigens mit knappen 10 Grad begonnen, und weil die Wetterapp meinte, es wird 17 Grad geben, hatte ich natürlich nur ein Kleid und eine dünne Jacke mit… zum Glück hat es dann aber aufgeklärt und gegen Nachmittag wurde es sehr warm- perfekt für einen ausgedehnten Spaziergang).

 

Heute geht es für uns nach RICHMOND. Ich freue mich so sehr- ich vermisse diese Stadt täglich. Am Programm stehen Familienbesuch (Schwiegies und meine Au Pair Familie, Ich bin schon sehr gespannt. Der Bub kann jetzt schon seinen Namen schreiben!), Freunde treffen, ausgedehnte Spaziergänge und ein Besuch in meinem Lieblingscafe. Ach, Herrlich. Oh, und die Babyshower meiner lieben Freundin. Ich freue mich schon unglaublich, gemeinsam mit ihr und anderen lieben Freunden dieses Wunder zu feiern und für sie, den Papa und den Babybuben zu beten).

Ausflug in den botanischen Garten.

Am Wochenende waren Daniel und ich im botanischen Garten. Obwohl noch nicht alles geblüht und geblümt hat, war es ein sehr schöner Ausflug. Die Sonne hat geschienen, es war warm, die Vögel haben gezwitschert und wir haben im Wald eine Spiegelhütte gefunden. Aber ich muss wirklich wirklich IMMER Sonnencreme mithaben, da ich so empflindlich bin- und so hatte ich schon etwas gerötete Schultern.

Anschließend sind wir noch zu einer Weinverkostung gefahren.

Ach, ich mag Samstage. Besonders ungezwungene, wo man einfach drauf losfährt und dann in einem verzauberten Garten landet. (oder bei einer Pizzaparty bei Freunden und dann am Lagerfeuer über Kakteen philosophiert und dann herausfindet, die andere kann auch Gebärdensprache).

 

Langsam.

Ich bin nicht der geduldigste Mensch. Am Liebsten würde ich alles sofort jetzt in der Sekunde oder am Besten vor 3 Tagen schon fertig haben.

Beim Sport zum Beispiel. Seit 3 Wochen gehe ich wirklich regelmäßig ins Fitnessstudio, achte auf meine Ernährung und trinke ausreichend Wasser. Und trotzdem hab ich noch ein (oder zehn) Speckrollen, mein Bauch schwabelt, und ich kann immer noch nicht 10 km am Stück laufen.

Seit 4 Wochen mache ich jeden Tag 10 Minuten lang Dehnübungen, mit denen mal laut Pinterest in 30 Tagen in den Spagat kommt. Und immer noch komme ich nicht im Stehen bis zum Boden, und im Langsitz zu den Zehen, und mein Rücken ist komisch gebeugt und vom Spagat bin ich so weit entfernt, wie ein Elch von Florida (bussi Papa!;-)).

Seit 2 Wochen schreibe ich Bewerbungen und habe immer noch keinen Job.

Seit 6 Wochen wohnen wir hier in Charlotte, und ich verfahre mich immer noch und kann das Haus ohne Navi nicht verlassen. Und außerdem vermisse ich Richmond jeden Tag.

Eigentlich dachte ich, ich sei 2 Jahre von meinem Uniabschluss entfernt und könnte dann gleich loslegen. Am Mittwoch habe ich erfahren, dass es noch ca 3 Jahre dauern wird, dann muss ich erst mal 2 Jahre arbeiten, bevor ich einen“license“ become- der gilt für 3 Jahre und DANN erst kann ich eine Prüfung ablegen, um ein „national certified Interpreter“ zu werden. Und das auch nur, wenn ich einen Bachelor habe. Also nach den 3 Jahren Studium kommen 4 Jahre Bachelorstudium noch dazu.

Und außerdem hätte ich gerne so ein kleines, feines Häuschen mit Garten und Veranda.

Dabei will ich doch JETZT schon 10 km am Stück laufen können, in den Spagat kommen (oder zumindest meine Zehen berühren können), als Dolmetscher arbeiten können, viele Freunde in Charlotte haben, mich hier auskennen, ein Haus mit Veranda und Kamin haben.

Und dann heule ich rum, motze rum, meckere, bin sauer auf meine Studienberater, die mir einfach was Falsches erzählt haben, bin frustriert, weil ich 27 Jahre alt bin und keinen Uniabschluss habe, seit 3 Jahren in den USA lebe und nachwievor Denk- und Sprechblockaden habe und bei Vorstellungsgesprächen so nervös werde, dass ich einen Stuss erzähle. Und ich kann immer noch nicht NEIN sagen, ohne schlechtes Gewissen und Angst, die Gefühle anderer zu verletzen.

ABER.

Ich habe 27 Jahre lang keinen (oder kaum) Sport gemacht und mich das letzte mal in der Volksschule gedehnt. Kein Wunder, dass ich nach 4 Wochen nicht in den Spagat komme.

Ich bin in meinem Leben nie mehr als 2 km am Stück gelaufen (ok, letztes Frühjahr war ich oft laufen und habe es einmal geschafft, 10 km zu laufen, aber dann konnte ich Tage lang nicht gehen). Es ist also kein Wunder, dass mir dann aufeinmal alles weh tut. Meine Muskeln sind es nicht gewohnt, so beansprucht zu werden. Ich habe etwas Aufholbedarf. Und darum mache ich weiter, auch wenn ich (noch) keine Erfolgserlebnisse sehe. Heute morgen dachte ich zum ersten mal, die Arme sehen etwas fester aus.

Am Mittwoch habe ich den Weg in die Bücherei und zurück OHNE Navi gefunden. Und nebenbei ein süßes Café entdeckt, wo es herrlich nach Bauernbrot und Schafskäse gerochen hat.

Ja, Ausbildung wird noch lange dauern, das ist frustrierend (vorallem kostenspielig). Aber ich lerne immerhin eine komplett neue Fremdsprache. Und einen neuen Beruf. Und das dauert. Und nebenbei beende ich noch mein Sozialwissenschaftsstudium. Oh man. Ich studiere na Sozialwissenschaften. Hatte ich glatt vergessen. Und ich brauch noch 2 Mathekurse und ein Naturwissenschaftskurs und ich bin fertig! Ja, es dauert lange, aber ich muss auch bedenken, dass das alles in einer Fremdsprache ist und ich nicht Mathe und Geologie in einem Semester belegen kann, einfach weil mein Hirn das nicht schafft.

Und es ist frustrierend, dass wir nach 2 Monaten uns immer noch so fremd in der Stadt fühlen. Und es wird dauern, bis es sich hier wie „Zuhause“ anfühlt (in Richmond hat es sich gleich am ersten Wochenende wie „zuhause“ angefühlt, in Argentinien hatte ich nie ein Heimatgefühl).

Aber eines Tages werde ich aufwachen, hinaus gehen und ohne Navi rumfahren. (habe ich in Richmond glaube ich nach 8 Monaten geschafft- also in der Stadt, die Wege, die ich immer fahren musste, konnte ich schnell).

Und eines Tages werde ich es schaffen, 10 km am Stück zu laufen. Und in den Spagat zu kommen (oder auch nicht). Und 1 Minute Plank zu halten. (oder auch nicht).

Und eines Tages werde ich als Dolmetscherin arbeiten, vielleicht bei den Nachrichten, vielleicht in einer Schule, oder am Gericht, oder in der Kirche.

Und eines Tages werde ich ein Haus mit Veranda und Kamin haben. Spätestens im Himmel dann. Denn: „Sammelt euch aber Schätze im Himmel“ (MatthAus 6:20).

Und bis dahin werde ich jeden Tag aufstehen, studieren, versuchen, mich hier einzugewöhnen, Kontakte knüpfen, Arbeit suchen, Klo putzen, bügeln, Musik hören, backen und laufen. Und meine Dehnübungen machen. Denn: „Today’s choice, tomorrow’s body“.

(Irgendwie war das alles wirr, aber mein Kopf ist auch sehr wirr zur Zeit).

 

 

 

 

Living in Charlotte. [Vorstellung vs. Realität]

… und warum ich im Pyjama in einer Bar sitze und scrabble.

Seit etwas mehr als einen Monat wohnen wir nun in Charlotte, North Carolina.

Oft erwische ich mich dabei, Situationen zu vergleichen: wie hat mein Leben ausgesehen nach meinem ersten Monat in Argentinien? Wie viele Freunde hatte ich nach einem Monat in Schweden (null. Da hab ich nämlich im Wald gewohnt und kannte niemanden). Wie involviert war ich nach dem ersten Monat in Virginia? Wie gut kannte ich die Stadt da schon?

Um ehrlich zu sein, ich kann das alles nicht vergleichen. Erstens war ich bei all diesen Umzügen und Neuanfängen viel jünger (16 in Argentinien!), zweitens Single und drittens entweder Schülerin oder in einem Aupairprogramm.

Umziehen ist nicht einfach, ich vermisse meine Freunde in Richmond, mein Lieblingscafé, die Uni. Hier kenne ich mich noch nicht aus in der Stadt, erst seit einigen Tagen traue ich mich mit dem Auto zu fahren (ich bin halt noch nie wirklich in einer Großstadt Auto gefahren. Obwohl, Washington DC ist schon ziemlich groß).

Gerne würde ich jetzt sagen, ich führe das Leben einer Bankersfrau wie bei Mary Poppins. Mrs. Banks und die Suffragetten werfen faule Eier gegen Gefängnisfenster (noch muss ich für das Frauenwahlrecht nicht kämpfen). Oder ich sitze jeden Tag im Café ala Gertrude Stein, Hemingway und Fitzgerald, trinke Kaffee und warte auf Inspiration für mein neues Stück und abends gehen wir tanzen. Charlotte ist mein Paris.

Die Realität sieht anders aus. Viele Tränen, weil mir meine Freunde, meine Comfortzone und meine vertraute Umgebung abgeheb (und mein dirty chai beim Barista meines Vertrauens, der, nebenbei, auch noch aussieht wie Ryan Gosling in Lars and The Real Girl, und die Pizzeria ums Eck). Viel Frust, weil ich mich immer noch verlaufe und verfahre. Viel Herzerl BummBumm, wenn ich wem in der Kirche anspreche und mich vorstelle. „Möchtest du dich vielleicht die Woche auf einen Kaffee treffen?“. Wieso können 10 Wörter nur so schwer fallen? So viel Angst vor einer Absage, oder noch schlimmer: mich zu blamieren. Immer wieder die selben Sätze runter ratschen: „hi I’m Lisa, I just moved here…“ bla bla bla und schnell erklären, woher mein Aktzent kommt und wie Daniel uns kennen gelernt haben.

Es braucht Zeit, Freundschaften zu schließen. Es ist ein gewisses Risiko, man fängt wieder bei Null an.

Letzte Woche habe ich all meinen Mut zusammen genommen und bin quer durch die Stadt gefahren, um mich mit einer Frau aus der Kirche zu treffen- Coffee and/or walk? Anfangs war es etwas „awkward“- worüber redet man? Man will ja nicht gleich mit der Türe ins Haus fallen und alle verjagen, wenn man die peinlichen Alltagsgschichtln hervor kramt. Also sind wir erst mal schweigend mit der Tasse Kaffee dagestanden und haben begonnen uns etwas holprig zu unterhalten. Erst mal nur den kleinen Zehen in Wasser dippen, Temperatur checken- ist man auf einer Wellenlänge? Hat man Gemeinsamkeiten? Den gleichen Humor?

Ein einhalb Stunden später haben wir uns beide den Mund fusselig geredet und viel gelacgt, hatten einen Sonnenbrand im Nacken und ich eine risen fette Blase am Zehen (nächstes Mal bitte bequeme Schuhe zum Spazierengehen anziehen!). Wir haben beide festgestellt, ohja, wir mögen uns.

War doch gar nicht so schlimm, oder?

Eine kleine Anekdote habe ich noch: ich wollte IMMER IMMER IMMER in der Stadt wohnen- mittendrin und a dabei. Walking Distance zu Cafes und Restaurants und Bars. Und das habe ich jetzt. Inklusive Lärm. Sirenen, die die ganze Nacht läuten, super laute Technomusik von der Bar gegenüber. Betrunkene Menschen, schreiende Kinder, Hupen, Feuerwehr, betrunkene Football fans, Stau, Müllabfuhr… all inclusive. Und neulich Nacht war es wieder so weit, irgendwo ging die Sirene los, ich kleistere mir gerade Zahnpasta ins Gesicht (weil soll ja gegen Pickel helfen), als auf einmal die Sirene so laut losgeht und Daniel ins Bad gerannt kommt: „Wir müssen sofort hinaus“ ich: „HÄ?“ Er: „Wir werden evakuiert!“ (Und dann haben wir den Lautsprecher schon gehört: „Bitte verlassen Sie sofort das Gebäude und benutzen Sie die Notausgange. Dies ist KEINE Übung“ . Er: „Los, jetzt!“ Ich: „SCHEISSE WAS ZIEHE ICH AN!“, Regenmantel an, in die Uggs schlüpfen, schnell Ausweis, Handy, Schlüssel, Lichter abdrehen, (ich bin halt so ein Stromsparfuchs! und dann 18 (ACHTZEHN) Stockwerke runtergerannt, während die Sirene die GANZE Zeit geläutet hat und im 10 Sekunden Takt ne Computerstimme gerufen hat: „Dies ist keine Übung, verlassen Sie sofort das Gebaude“. Als wir ENDLICH unten waren, sind wir erst mal auf ein Bier (wir haben nämlich ziemlich gleich herausgefunden, dass wohl jemand aus Spaß den Feueralarm gedrückt hat und es keine Gefahr bestand. Also sindd wir schön im Pyjama und mit Zahnpasta im Gesicht in der Bar gesessen und haben Bier getrunken, bis wir wieder ins Gebäude rein durften. Big City Life, am I right?

Neulich in der Notaufnahme.

Oder: What’s your name and date of birth?

[Das Ganze ist nun schon etwas über eine Woche her, mittlerweile geht es mir wieder gut.]

Neulich musste ich zum Arzt, weil ich Verdacht auf Blinddarm hatte. Und weil der Hausarzt mich sowieso zur „Urgent Care“ geschickt hätte, dachte ich, spare ich mir die $30 Selbstbehalt und fahr gleich dort hin. Dort wurde ich heimgeschickt, weil ich meine Krankenversicherungsnummerkartendingens nicht dabei hatte und mir am Telefon auch keine Auskunft geben konnte. (Bis jetzt dachte ich, so etwas kommt nur in Filmen vor, dass man an der Rezeption vor Schmerz gekrümmt und heulend steht und die Krankenschwester dir seelen ruhig erklärt, du musst erst alle Dokumente und Papiere ausfüllen und wenn du nicht nachweisen kannst, dass jemand für die Kosten aufkommt, schicken sie dich weg). Na gut, also heulend und vor Schmerz fluchend heim. Göttergatte ist von der Arbeit heim und hat mich noch mal hingeführt, wieder 700 Seiten Papierwische ausfüllen und denen das Ganze mit Umzug, neuer Versicherung, neue Adresse, bla bla bla erklärt, ich schon blass und halb speibend. Krankenschwester: Ich brauche eine Versicherungsnummer. Wir: wir haben die Karte noch nicht bekommen. Sie: ich brauch irgendeine Form von Identifikation der Versicherung. Wir: wir haben sie noch nicht. Irgendwann wurde ich dann ENDLICH dran genommen, nachdem wir einen Wisch unterschrieben haben, dass wir selber zahlen. Und dann meinte die Ärztin nur, „Ich schliesse Blinddarm aus, möchte aber keine Tests machen, sonst mach ich mir unnötig Sorgen und dir ist auch nicht geholfen“…. und das waren dann $90 zu zahlen? [Hatte die gute Frau übrigens den Test gemacht, hätten wir uns 5 Stunden Notaufnahme und sicher $1000 gespart- so hoch ist nämlich der Selbstbehalt wenn man in die Notaufnahme fahrt). Also sind wir in die Notaufnahme, wieder Zettelspass, siebenhundert Fragen beantworten, Blut abnehmen und dann endlich, endlich ENDLICH nach 5 Stunden kam der Arzt und hat erklärt, was geschehen wird und hat mir ein Schmerzmittel gegeben. Ab dann war alles sowieso nur noch super, und erst musste ich los heulen, weil mich die Schmerzmittel so überfordert haben und dann wurde mir furchtbar warm und dann ganz kuschelig.  Als der erste Schreck vorbei war, musste ich dann ziemlich lachen und habe begonnen, von David Hasselhoff zu schwärmen (I mean, come on!). Es wurden noch 7802 Tests gemacht, Rezepte verschrieben und dann wurde ich nach Hause geschickt, es war nicht der Blinddarm.

Im nachhinein ärgere ich mich ziemlich, dass ich nicht den Mund aufgetan habe. Als mich die Krankenschwester nämlich rausgeschickt hat, um die Krankenkasse anzurufen, obwohl ich vor Schmerzen nicht mehr Stehen konnte und nur noch Heulen musste.

Oder die Ärztin meinte, sie will sich nicht unnötig Sorgen machen und spart sich lieber Tests.

Oder als die Krankenschwesterlehrlinge um mich herum gestanden haben, und meinen Arm als Versuchskaninchen für Blutabnahme verwendeten, damit die Krankenschwester es lernt. (Mein Lieblingssatz: „Jetzt hast du dich verstochen, egal, wackel bissi rum das geht dann schon“ „Ich steck fest und krieg die Nadel nicht raus“ „Na dann zieh halt fester“… Blut ist gesptritzt und ich bin vor Schmerz fast ohnmächtig geworden, aber bitte… versuch ruhig noch etwas Blut abzunehmen!).

Nun gut, jetzt habe ich ein Amerikanisches Notaufnahmeerlebnis, George Clooney hat übrigens nicht dort gearbeitet, dafür wurde tatsächlich security gerufen, weil eine Patientin durchgedreht ist und zum randalieren und schreien begonnen hat.

Aber das war mir dann schon wurscht, ich hab von Knight Rider geschwärmt und mich über Blumen gewundert, die von der Decke gefallen sind (What?).

[Eines zerbricht mir nach wie vor den Kopf: Habe ich dem Krankenpfleger wirklich erklärt ich heisse Lisa von Trapp und mein Ehemann heißt Captain von Trapp, oder bilde ich mir das nur ein???]

 

 

Challenge accepted.

März ist für mich ein Monat des Aufbruches. Der Winter ist (meistens, fast) vorbei, die Tage werden sichtbar heller und länger, die Vogel zwitschern und die Blumen beginnen zu blühen (einige verwirrte Bäume und Blumen haben schon im Jänner geblüht). Ich stecke voller Energie. Würde am liebsten die ganze Wohnung ausräumen, ausmisten, ausputzen, neu einrichten, neu einräumen (gut, dass wir das erst vor 4 Wochen gemacht haben!). In mir kribbelt es. Mein Kopf (und meine Pinterestwand) platzen vor Ideen, die nur darauf warten, umgesetz zu werden. Ich kann es kaum erwarten, in den Blumenladen zu fahren um Märzenbecher und Tulpen zu kaufen, in den Bastelladen zu fahren und Osterdeko zu kaufen. Blumenmuster, Pastellfarben, Osterhasen… ach Frühling! Ich FREU FREU FREU mich auf dich! Ich möchte singen und tanzen, Rad fahren gehen, spazieren gehen, Blumen pflücken, Fruhling atmen und leben! ACH! Ich bin aus dem Winterschlaf erwacht. Ich kann es kaum erwarten, meine Winterklamotten weg zu packen und meine Röcke und Sandalen anzuziehen- Wintersocken und kratzige Hauben ade! (und ich dachte immer, ich möchte in den Norden ziehen… hahahaha!!!!)

HALLO WELT, ICH BIN WIEDER DA!

(und hallloooooo iced caramell frappuchino skinny jeans soy cinnamon latte… und was es sonst so an neuen Kreationen  in der unendlichen Baristaweltgibt- mein neuestes Lieblingsgetränk: einfach kalten Kaffee mit einem Schuss Milch und Karamell und etwas Zucker- kostet 2$ und schmeckt genauso wie iced caramell fancy pantsy coffee um 7$).

Mit der neuen Energie kommt auch der Drang, etwas zu verändern. Eine neue to do liste muss her. Mein Tagebuch schreit nach neuen Einträgen!

Anfang des Jahres haben Daniel und ich uns unsere Jahresvorsätze aufgeschrieben und vorgelesen (10 kg abnehmen, weniger sudern, mehr kochen, mehr Sport, nach New York fahren, mindestens eine Datenight pro Woche… immer die selbe Leier!). Und dann haben wir uns drei rausgepickt, auf die wir uns fokusieren wollen und uns gegenseitig Rechenschaft schulden (also, ich habe von seiner Liste drei rausgesucht, auf die er sich konzentireren soll, und er hat mir drei von meiner Liste gesagt). Und so fragen wir regelmäßig nach, wie es uns damit geht.

Auf meiner Liste stand:

·       jeden Tag fur meine Freundin Jenna, die in Uganda Missionarin ist, beten, sowie für eine weitere Freundin

·         3 mal die Woche 45 Minuten Sport machen

·         Kein Handy im Bett (darn you Instagram and Pinterest!)

Zusätzlich habe ich mir vorgenommen, jeden Monat eine Mini-Challenge oder ein Mini-Ziel zu setzen.

Für März habe ich mir vorgenommen: 2 kg abzunehmen, es zu schaffen, 10 km  am Stück zu laufen, den Unikram zu erledigen, der ansteht, wenn ich wechseln möchte, zu einem Schwedish Meet up zu gehen und einem ASL Meet up, sowie im Fitnessstudio diese Kurse mindestens einmal zu besuchen: kickboxing, Deep Stretch, Spin class.

Und da ich ein absoluter Listen Mensch bin, der alles organisiert braucht und Häckchen, Kreuzerl usw liebt, habe ich in meinem Tagebuch für jeden Monat einen Kalender gemalt, wo ich jeden Tag ankreuze, wenn ich zb. für meine Freundin Jenna gebetet habe, Sport gemacht habe oder ohne Handy im Bett war. Ihr könnt euch ja denken, dass das Handy relative lange unangekreuzt ist, aber ich schaffe es immer häufiger. Allerdings haben Daniel und ich jetzt, da wir kein Scrabble Spiel haben, ich aber Scrabble LIIIIEBE, eine App heruntergeladen, wo wir miteinander Scrabble spielen- das dürfen wir ab und zu.
Für die Fastenzeit haben wir uns uürigens vorgenommen, nicht mehr auswärts zu essen, auch nicht ins Kaffeehaus zu gehen.

Ach, ich liebe Listen und freue mich, wenn alles organisiert ist und übersichtlich und merkt ihr, dass heute ein guter Tag ist? Ich war heute schon 35 Minuten Radfahren und sprudle vor Energie und die Sonne scheint und ich möchte jeden umarmen!

Habt’s es fein!

 

Das einzige Mittel, das bei Heimweh hilft.

Seit Oktober plagt mich das Heimweh. Das lag erstens daran, dass eigentlich geplant gewesen wäre, dass ich in den Herbstferien heimfliege. Dann war aber das Semester so intensiv und es wäre unmöglich gewesen, einen Tag zu versäumen.

Zweitens kamen meine Eltern über Weihnachten/Neujahr nicht zu Besuch, so wie sie es die Jahre davor getan hatten.

Und dann hat mich das Heimweh so richtig gepackt.

Klar geht es mir sehr gut in den USA und ich liebe es, dort zu leben, habe Familie, tolle Freunde, tolle Wohnung und bis vor kurzem eine tolle Kirchengemeinde. (Klar, wir sind gerade erst umgezogen in eine neue Stadt, 470 km von den Schwiegereltern und Freunden, müssen erst Anschluss finden, die Stadt kennen lernen und eine neue Kirche suchen, das erschwert alles noch einmal).

Allerdings merke ich immer wieder, wie sehr Österreich mir abgeht. Das Essen. Die Kultur. Die Traditionen. Meine Familie. Meine Freunde. Samstag Nachmittag auf einen Kaffee zur Mama, mal eben mit der Schwester spazieren, abends mit der Freundin ins Kino, mit dem Papa ins Museum und mit der Oma ins Ikea. Das fehlt mir schon sehr. Ich bin sehr verbunden mit meiner Familie, habe ein sehr enges Verhältnis mit meinen Schwestern (und Schwager!). Mir geht es ab, meinen Neffen zu sehen, mit der Mama am Sofa zu stricken, nach der Kirche ins Kaffeehaus zu gehen und den österreichischen Tatort anzuschauen. (Von den Lebensmitteln, die ich in den USA nicht bekomme, ganz zu schweigen).

Bis jetzt dachte ich, die beste Medizin bei Heimweh wäre Handy abdrehen, mich im Zimmer einsperren und die Mediathek auf orf.at, zdf.de und ard.de anzuschauen. Irrtum.

Die beste Medizin war für mich war heimfliegen. Und das tat ich auch. Relativ spontan haben meine Eltern und ich  beschlossen, dass ich heimfliege. Daniel war einverstanden, auch wenn er am liebsten mitgeflogen wäre, und mit der Uni hat es auch geklappt.

2 Wochen Pflegeurlaub im Hotel Mama und Papa. Selbstgebackenes Brot, Knödeln und Sauerkraut, ausgedehnte Spaziergänge, Theaterbesuch mit dem Papa (Papa Töchter Dates sind so wichtig!! Immer noch liebe ich die und bin ganz Papadeppert:-) Also, Papas: geht mit euren Töchtern auf dates! Wir lieben es von euch verwöhnt zu werden!), Frühstücken gehen, mit dem Neffen spielen und ganz viel Kuscheln, bei der Oma am Sofa liegen und Geschichten hören, sämtliche Kinderkassetten anhören und alte Lieblingsfilme anschauen. Alte Kisten randvoll mit Erinnerungen durch schauen und Briefe finden von 2006, als ich in Argentinien war.

Es war eine sehr schöne Zeit (und sehr frisch! Minusgrade bin ich gar nicht mehr gewöhnt!).

Und nach zwei Wochen konnte ich sagen: Heart’s full. Belly’s full. Suitcase’s full of soul saviours (1 kg Backerbsen!). Jetzt ist meine Seele wieder aufgepäppelt und mein Kopf ist voller Energie und Elan. Gleich mal Tulpenzwiebel kaufen und Brot backen.

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20170222_081728Und weil ich Valentinstag verpasst habe und an unserem 1. Hochzeitstag heimgekommen bin, gabs eben Valentinstags-, Hochzeitstag- und welcome home Blumen auf einmal!

Wenn 7645 km zu viel sind.

Zwischen Charlotte, North Carolina, und Wien, Österreich liegen 7645 km.

Das ist ein riiiiiießen Ozean.
Das sind 9 1/2 Stunden Flug nach München, 2 Stunden Aufenthalt inklusiver überteuerter Kaffee und 40 Minuten Flug nach Wien.
Das sind 6 Stunden Zeitverschiebung.
Das sind Passkontrolle und Einreiseformulare.
Das sind Skypetermine ausmachen und günstige Flüge suchen.
Das sind jetlag und Kulturschock.

Nach drei Jahren sollte man meinen, ich habe mich an die Entfernung gewöhnt, würde nicht immer wieder aufs Neue zerissen sein zwischen zwei Orten. nicht mehr so oft von Heimweh geplagt werden.

Aber dem ist nicht so. Auch nach drei Jahren habe ich nachwievor Heimweh. Mal mehr, mal weniger. Erlebe einen Kulturschock, wenn ich heim fahre. Schüttle verwundert den Kopf über amerikanische Gewohnheiten. Und österreichische Gewohnheiten (grüßt sich da wirklich niemand?).

Letzte Woche war ich daheim zu Spontan-Besuch. Ich saß bei meiner Oma am Sofa, sie hat die Decke über mich gelegt, mir einen Tee gekocht und Palatschinken gekocht. Am Heimweh musste ich stehen bleiben, weil ich vor Tränen nichts mehr sehen konnte (was spielt es denn auch Herbert Grönemeyer „Ich hab dich lieb“!!!).

Zuhause saß ich weinend am Sofa. Weil Charlotte so furchtbar weit weg ist. Weil ein spontanes Kaffeetscherl nicht möglich ist. Weil 7645 km zu weit sind, um mal eben zum Mittagessen zu kommen. Weil es manchmal doch nicht so super awesome amamzing great ist, in einem fernen Land zu leben.

Auf der anderen Seite hab ich ab dem 3. Tag so furchtbare Heimweh nach den USA gehabt, dass ich auch geweint habe.

Sein Herz an zwei Orten verloren zu haben, ist nicht (immer) einfach. Ich werde immer eine innere Zerissenheit spüren. Heimweh haben. Sehnsucht.

Und darum ist es umso schöner, Zeit daheim zu verbringen. Bewusst Skypetermine auszumachen. Diese Dinge wertschätzen.

Außerdem habe ich den Koffer voll gefühlt mit Backerbsen, Mama’s Marmelade, Kürbiskernöl, österreichischen Rezepten und Fotos von meiner Familie.

Und im Herzen gibt es sowieso keine Distanzen.

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Dieses Herz haben mir meine Eltern geschenkt, als es nach Schweden ging (in 2009)- nach wievor immer dabei). img_20170222_113134

Let me introduce myself.

Hallo. Ich bin Lisa. Ich bin 27 Jahre alt und ziemlich kurzsichtig und heute möchte ich euch sieben Dinge über mich verraten, die ihr (vielleicht, vielleicht auch) nicht über wisst, da mich Rachele von Racheles Welt gebeten hat, sie zu verraten. Seid gewarnt, ich habe einige „hidden facts“. Also

1. Ich bin nicht so extrovertiert, wie ich vielleicht wirke. Im Gegenteil. Ich bin eher introvertiert und vorallem wahnsinnig schüchtern und verunsichert und traue mich nie jemanden anzusprechen. Daniel muss sogar die Pizza bestellen, weil so ein Schisshaserl bin. Außerdem fürchte ich mich davor, im Aufzug stecken zu bleiben (und wir wohnen im 18. Stock!), vor Hunden (hauptsächlich den Bakterien auf Hunden) und Pferden, mich zu verlaufen und davor mich zu blamieren. Oh und diese gold und silber angemalten Maxerln, die sich nur bewegen wenn man Geld reinschmeißt. Generell HASSE ich Masken und Clowns und krieg Panik wenn ich das Gesicht nicht sehen kann und muss Straße wechseln und so. (Aber ich liiiiebe Verkleidungen- nur das Gesicht muss man halt sehen).

2. Ich liiiebe es zu bügeln. Am Liebsten mit Film.

3. Daniel habe ich bei einem Picknick, das von der Kirche organisiert wurde, kennengelernt- am 19. April 2014.  Sein bester Freund hat uns vorgestellt und ihm erzählt, ich komme aus den Niederlanden. Auf dem Heimweg hat er seinem Mitbewohner erzählt: „I just met the girl I am going to marry“. (Für mich war klar, dass ich ihn heiraten wollte, als wir zusammen eine Fertigbackmischung Semmelknödl und Schwammersoße gekocht haben).

4. Ich träume auf Englisch, manchmal Deutsch und mittlerweile auch auf Gebärdensprache (Übrigens immer der gleiche Traum: Ich versuche meinem Neffen dazu zu bringen, „Wo ist die Mama“ zu gebärden, woraufhin meine Schwester dann imer sagt: der spricht österreichische Gebärdensprache, nicht Amerikanische!).

5. Auf langen Autofahrten schalte ich das Navi ein, nur um mich mit jemanden zu unterhalten.

6. Ich hasse Sport. Es kostet mich jedesmal immense Überwindung einen Kurs zu machen oder laufen zu gehen. Echt, es ist eine Qual für mich und ich genieße es so überhaupt nicht. Das einzige was ich am Sport mag, ist wie gut ich mich danach fühle. Und das Jammern über den Muskelkater.

7. Ich kann Braille lesen und schreiben(?). Allerdings nur das Alphabet und die Zahlen. Akronyme, Punkt und Komma und so muss ich erst lernen. Alllerdings kann ich schon einfache Sätze lesen. Und bin ziemlich stolz darauf und möchte das auch noch perfektionieren.

That’s it.