Back in da hood.

Or: im cowvillage.

Letzte Woche Donnerstag ging es also wieder zurück in die Staaten. (Wie ich es geschafft habe, nur 20 kg Gepäck zu haben? Eine Tonne Handgepäck und Mr. Bambus gebeten den Rest in seinen Koffer zu packen). Die Reise war furchtbar. Und ich versuche es nicht einmal schön zu reden: In Wien wurden wir angeschnauzt, weil der Herr 2 Handgepäcksstücke hatte, statt einem (ich zurück geschnauzt: er trägt meine Tasche!), in Frankfurt wurden wir zum falschen Gate geschickt (erst als ich online nachgeschaut habe, wussten wir, wo wir hin mussten) und so kamen wir um 17:20 drauf, das wir ans andere Ende mussten (boarding war um 17:25…) bei der Passkontrolle wurden wir angekeift, beim Sicherheitscheck angeschnauzt wegen Mozartkugeln… als wir dann endlich am richtigen Gate waren, mussten wir noch ewig warten, weil wir Verspätung hatten (gut, dass wir erst sämtliche Leute niedergerannt haben, weil wir uns so beeilen mussten…) der Flug selber war Horror. Und ich übertreibe nicht. Die Highlights: 5 Kleinkinder unter 2 Jahren (eines hat von den 7 Stunden Flug 5 Stunden durchgebrüllt, die Mutter war wohl der meistgehasste Mensch im Flieger, von mir kriegt sie ne Ehrnmedaille: Langstreckenflug mit 4 Kleinkindern und das alleine- Hut ab. Sie hat nicht einmal gebrüllt oder die Nerven verloren) 10 Kinder unter 12 Jahren, schnippische Flugbegleiter, der Fernseher war kaputt, ein schnarchender Sitznachbar und um das Ganze noch zu toppen: gscheit wie ich bin, habe ich epxtra special meal bestellt, da ich erstens Vegetarier bin und zweites Laktoseintoleranz (und glaubt mir, eine allergische Reaktion im Langstreckenflug ist NICHT lustig)… jedenfalls wurde das vergessen und als ich die Flugbegleiterin darauf hingewiesen hatte, schnaubt sie mich an, wenn ich keine Bestätigung dabei hab, kann sie mir kein Sonderessen geben. (Seit wann muss ich eine Bestätigung ausdrucken?) Ich hab ihr das dann erklärt und sie meinte: Ohne Beleg kann sie nichts tun, ich muss dann wohl die Fleischlasagne essen. Ich drauf: Ich bin Vegetarier und Laktoseintolerant, ich kann das nicht essen. Sie drauf: „dann iss halt nur das Brot“ und geht weg. Und ich saß da, völlig baff, wusste nicht, ob ich heulen, lachen oder ihr das Brot nachschmeißen soll. (Nächstes mal schmeiß ich Brot!)

Irgendwie gingen dann diese 8 Stunden auch vorüber und mega müde und mit knurrenden Magen habe ich es durch die Passkontrolle geschafft(any troubles while your aupairtime? Yes, tandrums at the groceries) und die Gepäckskontrolle (da wurde ich extra kontrolliert, weil ich Ikea Brunsåß im Gepäck hatte und Schokolade). Zum Auto und ab ins Hotel wo ich erst mal geschlafen habe. Achja, und ne rießen Pizz bestellt, weil, was gibt es amerikanerisches als Pizza und Starbucks?

Am nächsten Tag noch zu Ikea all diese unnötigen Dinge, die doch so nötig sind, zu besorgen. (Kleiderhaken und so, ihr wisst schon).

Abends kam ich dann endlich in meinem neuen Zuhause an und dank Jetlags war ich am nächsten Morgen um 5:00 schon munter und habe mein neues Zimmer eingerichtet und dekoriert. Vormittags ging es gleich zum farmers market, das ist hier im Dorf nämlich der social event! Sonntags wurde ein Überraschungs „Lisa got her Visa“ Picknick von Freunden organisiert und in der Kirche angesprochen: „You’re the aupair, right? How much longer are you here for?“ „I’m a student now, so 3 more years…“ und heute habe ich lauter lustige Dinge erledigt: Führerschein beantragt, Adresse gemeldet, Uni, Onlinekurs…

Morgen habe ich meine erste Vorlesung und ich bin schon ganz gespannt. Ja, ich freue mich! (nur das tägliche Email checken, Onlinekurs etc wird bisschen schwierig, ich bin nämlich, was das belangt, ein bisschen ein Vollhorst. Na gut, ein großer Vollhorst)

Die Tage werde ich mal los und die Gegend fotografieren, davon gibt es hier nämlich ganz schön viel. Ich wohne im Wald, 10 km vom Kuhdorf entfernt. Mit jeder Menge Gegend, Wiesen, Pferden, Kühen, Gegend, Landschaft, Bäumen, Blumen, noch mehr Gegend. (Aber sehr schön, ich freu mich schon auf den Herbst! Da muss es hier ja noch schöner sein!)

Also bis die Tage dann!

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7 Gedanken zu “Back in da hood.

    • I can only imagine… I never had to fly with a screaming kid, but had a screaming kid in the grocery, coffee place, train… it’s horrible, especially if you can’t do anything, if the kid’s crying… what else is there to do besides staying calm? I really adore the mother for staying so calm!

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  1. auwei, ich muss zugeben, ich weiß gar nicht, ob ich lachen oder weinen soll!
    lachen, weil du dieses „Erlebnis“ einfach so unglaublich humorvoll und bildhaft beschrieben hast – und du wirst vermutlich selber bald drüber lachen, wenn du es liest …
    und weinen, weil ich dich so gut verstehen kann! ich hatte ähnlich „grausame“ Erfahrungen auf meiner Nepalreise – Hin- und Rückflug! das fing damit an, dass wir wegen Verzögerungen die Nachtflugrenze überschritten und im Hotel untergebracht wurden und zog sich über die gleichen Probleme mit der Boardspeise.
    mit welcher Airline seid ihr geflogen?

    ❤ Tina
    https://liebewasist.wordpress.com/

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