Labordayweekend

Da am Montag Laborday war, hatte ich ein verlängertes Wochenende (was auch nicht wirklich stimmt, weil ich Montags nie Vorlesung habe und Samstag Vormittag immer… aber diesmal hatte der Freund auch frei). Und weil so wunderherrliches Wetter war, waren wir die meiste Zeit draußen.

Freitag Abend hat mich meine (Ex-) Gastfamilie zum Essen ausgeführt- weil sie mich vermissen, weil die Mittlere und ich Geburtstag hatten, weil der Vater vereist war und wir Mädlsabend hatten, weil… einfach weil uns danach war. (Letzten Sonntag habe ich sie ja schon in der Kirche getroffen und Mittwochs waren die Neue und das Baby (das jetzt schon fast 3 Jahre alt ist, fließend spricht, und so gar nicht mehr Baby ist…) Kaffee trinken. (Und mein Minionseifenblasengeschenk war der Hammer.) Als ich Freitags ankam, kam die Mittlere (die Große war mit dem Papa vereist) angehüpft und ist wie eine Wahnsinnige auf und abgesprungen vor Freude, der Bub kam angerast und jauchzte auf: ‚I missed you, Isa. Are you sleeping here? I’ll sleep in your bed, sounds good? Sounds super good‘ Essen gehen war laut und chaotisch und wir haben so viel lachen müssen. Daheim hat mir der Kleine dann ganz stolz gezeigt, dass er sich selber den Pyjama anziehen kann und beim GuteNachtKuss geben, hat er aufgezählt: ‚Jesus loves me, Mommy and Dady love me. And Isa loves me. That’s all‘ Die Mutter, die Neue und ich haben dann bei einer Flasche Wein und eine Schachtel Schokolade Chickflickmovienight am Sofa gehabt. Ur gemütlich. (oh ich mag die so!!!) Zum Frühstück gabs das übliche Drama- wie sehr ich das vermisst habe.:-)

Nach meiner Vorlesung am Samstag sind der Freund und ich Pfirsich pflücken gegangen. Etwa 1 Stunde westlich, schon fast in den Blue Ridge Mountains, gibt es eine Obstplantage, wo man Pfirsiche und Äpfel pflücken gehen kann. Letztes Jahr war ich schon Äpfel pflücken und heuer wollte ich unbedingt Pfirsische pflücken gehen. Wir waren fast schon zu spät dran und haben echt die letzten Pfirsiche gefunden, und mussten schon fast suchen, trotzdem haben wir ca 7 kg zusammen bekommen. (und dass der Freund so groß ist, war sicher vom Vorteil) Daraus wird jetzt Marmelade und Kuchen gebacken. Die Sonne hat geschienen, es hat etwas abgekühlt und wir saßen da, haben ein Glas eiskalten Apfelcider getrunken, saftige Pfirsiche gegessen und den Ausblick genossen. Oh war das schön.

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Montags ging es dann zum Wandern. Und ich bin echt gerne draußen und spazieren und auch mal gern wandern. Aber mit einem (beinah) Profikletterer, der jeden Tag laufen geht, wandern zu gehen… ist eine andere Geschichte: Am nächsten Tag konnte ich mich nicht mehr bewegen. Aber es war eine echt schöne Wanderung (obwohl wir 3 Stunden Fahrt hatten). Teilweise mussten wir Steinwände hochklettern, aber der Ausblick hat sich total gelohnt. Mit meiner Höhenangst bin ich teilweise an meine Grenzen gestossen, aber ich hab wieder mal lernen dürfen: Mit sen Sätzen „Ich schaff das nicht“, „Ich kann das nicht“ stehe ich mir oft selber im Weg. (Auf den höchsten Felsen bin ich zwar nicht gekraxelt, weil, obwohl ich versuche Ängste zu überwinden… übertreiben muss ich es ja nicht gleich, außerdem war die Aussicht auch von bisschen weiter unten noch wunderschön!)

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Quinoasalat- mein Lieblingssnsck seit neuesten! Gemischt mit Gemüse und Feta schmeckt es ur herrlich!

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7 Gedanken zu “Labordayweekend

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