Springbreak

Letzte Woche hatte ich den berühmt berüchtigten Springbreak. (Man muss nur Amerikanische Teenie Filme ansehen, um den Hype dahinter zu verstehen)
Da war ich also- Collegestudentin auf Springbreak. Anstatt allerdings nach Florida oder Mexiko zu fahren, lag ich mit Husten, Halsweh, Heiserkeit im Bett. Nach drei Tagen habe ich w.o gegeben und habe mich zum Arzt geschleppt. Dort wurde eine saftige Halsentzündung festgestellt und Antibiotikum verschrieben. Das habe ich aber nicht vertragen und somit fast eine Woche lang mit schlimmster Übelkeit gekämpft- ich hatte nun die Wahl: was war das geringere Übel? Halsweh oder Übelkeit? Da ich zu dem Zeitpunkt nicht mal mehr sprechen konnte und vor lauter Schmerzen nicht schlafen konnte, habe ich mich für Übelkeit entschieden und tapfer Medizin geschluckt. Ende der Woche ging es dann langsam bergauf und da ja springbreak war, und der Herr sich um mich gekümmert hat, hat er mich zum Mexikaner ausgeführt- bisschen springbreakfeeling muss ja sein. (Wegen der Medizin konnte ich aber nicht mal einen Alkohol trinken…)

Während meiner Bettwoche, als ich so eingewickelt in meiner Decke, mit einer Zwiebel am Ohr (Ohrenschmerzen kamen dann auch noch hinzu…), habe ich jede Menge alte Filme auf YouTube angeschaut und alte Hörspiele angehöyt (Kindheitserinnerungen wurden da wach!). Und viel nachgedacht. Über meine Heimat. Und mir sind lauter Dinge eingefallen. Wie zum Beispielt der alte Kreissler in der Fußgängerzone, der die besten Salzgurken verkauft hat (abgesehen vom Gurkenbaron am Naschmarkt). Oder das kleine Café dass die besten Marzipankartoffel verkauft. Oder als ich mit meiner Familie in Schweden auf Urlaub war, und wir nach einer langen Fahrt ankamen, beim Bäcker stehen geblieben sind, die weltbesten Zimtschnecken gekauft haben und dann am Meer saßen. Den Wind in den Haaren, der Salzduft in der Nase und die weltbesten Zimtschnecke in der Hand- schön pickig.

Ja, ich vermisse das alles. Ganz schlimm. Besonders jetzt fällt es mir schwer. Wie gerne wurde ich Samstag nachmittag zu meinen Eltern auf einen Kaffee, Sonntag Mittag zur Oma und abends mal ne Runde mit meiner Freundin drehen.

Hörbücher aus der Kindheit helfen da nicht viel, auch nicht die Sissi Triologie anschauen. Aber so fühle ich mich etwas verbunden.

Und heute kommt meine beste Freundin fur eine Woche zu Besuch. Oh wie ich mich freue. Muss nur noch der Schnupfen aufhören!

So, genug gesudert.

 

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3 Gedanken zu “Springbreak

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