Naturschönheiten.


Ich gehe total gerne spazieren. War, denke ich, schon immer so (außer als kleines Kind, als wir von unseren Eltern zum sonntäglichen Familienverdauungsspaziergang zwangsbeglückt wurden. Und der Opa und die Oma durften ihr Nachmittagsnickerchen halten, nur wir armen, armen Kinder MUSSTEN spazieren gehen. urgh) Irgendwann hab ich mich mit dem Spaziergang angefreundet, besonders als ich als Jugendliche, auf Grund Platzmangels, mit Freundinnen spazieren gegangen bin. Später wurden daraus dann Gebetsspaziergänge mit der besten Freundin, Frustspaziergänge zwischen Lernpausen, Fluchtspaziergänge, „Notfallrunden“ in denen genau analysiert wurde was Leo geschrieben hat und was Sepp gemeint hat, Spaziergänge auf denen besagter Leo und Sepp auf den Mond geschossen wurden. Während meiner Aupairzeit in Schweden ging ich besonders oft spazieren. Sonst war ja in dem Kaff, wo ich lebte, nix los:-). Hier vermisse ich besonders die „Notfallrunden“ mit meiner Schwester, die Nordic Walking Runden mit meiner Mama früh morgens, die mit einer Tasse Kaffee auf der Terrasse endeten. Oder die schnelle Abendrunde mit meinem Papa, die im Winter mit einer Portion Maroni, und im Sommer mit einer Portion Eis endeten. Als ich mit meiner Freundin in Wien gewohnt habe, sind wir abends oft spazieren gegangen.

Als Daniel und ich uns kennen gelernt haben, sind wir auch viel und vorallem lang spazieren gegangen. Und das ist auch heute noch so. Jetzt gehe ich oft und gerne alleine spazieren, ich habe da so meine fixe Runde, die ich alleine gehe, zusammen haben wir unsere feste Runde. Besonders jetzt, nach beinahe vier Wochen Dauerregen, ist es besonders schön: alles grünt und blüht. Ich habe mir angewöhnt, mein Handy daheim zu lassen und mir beim spazieren, auch „spacken“ genannt, Zeit zu lassen. Oft bleibe ich stehen und plaudere mit Leuten, die im Garten oder auf der Terrasse sitzen. Das mag ich hier total gern, dieses unezwungene „Hi, how are you“. Viele Menschen bleiben stehen und plaudern ein bisschen.

Der einzige Nachteil vom Handy-daheim-lassen ist, dass ich diese wunderschönen Gärten und Blumen nicht fotografieren kann… und jedes Mal denke ich, nächstes Mal nehm ich das Handy mit… Gestern hatten wir tatsächlich das Apfeltelefon (meines macht sooo schlechte Fotos…) mit und diese 2 Fotos möchte ich euch heute zeigen, solche Naturschönheiten!


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6 Gedanken zu “Naturschönheiten.

  1. meine spaziergehhistorie ist deiner nicht ganz unähnlich, obwohl es bei mir familiär gesehen die plauderrunden mit meinem opa waren, die mir da besonders viel bedeuten. spazierengehen ist super. das handy in der tasche lassen grundsätzlich auch, aber schön, dass du es einmal mitgenommen hast und die blümchen mit uns geteilt hast 🙂

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  2. Ich hab Spazierengehen auch geliebt, als ich noch als Ersti ’nen Grund brauchte, um mich mit meinem jetzigen Mann zu treffen.^^ Da haben wir die Nacht zum Tag gemacht und sämtliche Stadtteile erkundet. Ich will das mal wieder einführen, danke für den Post. 😉

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