Entsaften ist was für Profis.

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Wir haben zur Hochzeit einen Entsafter geschenkt bekommen. Ur super tolles Gerät, bei uns wird jetzt alles gesaftelt. Waren es früher Smoothies, sind wir jetzt auf dem Safttrip.

Und weil wir so safteln, haben wir beschlossen, auf eine Saftkur zu gehen. Drei Tage lang werden nur Obst- und Gemüsesäfte,  Zitronensaft und Wasser getrunken. Weil ur gesund und wir haben eh zu viele Knödeln und Sauerkraut gegessen. (Apropo Sauerkraut: morgen kommt mein Gärtopf(?) und dann wagen wir das Experiment Sauerkraut selber machen- ich werde berichten).

Jedenfalls sind wir Samstag ganz euphorisch in den Supermarkt gefahren, nachdem ich im Internet paar Tipps und Tricks gesucht habe.

50 Äpfel, 18 Gurken, 6 Sellerie, 1 Kg Heidelbeeren, 9 Rote Rüben, 15 Limetten, 10 Tomaten. Und Spinat, Grünkohl und gefühlte 17 kg Karotten. (18! Gurken!)

Dann haben wir noch eine Henkersmahlzeit genossen: Burgers, Pommes und Schokomilchschake und Donuts. Weil, umsoft safteln wir nicht.

Sonntag morgen ging es dann los, erst mal ein Glas lauwarmes Zitronenwasser- no problemo, das trink ich eh dauernd. Und dann erst mal Obst und Gemüse schnippeln und entsaften. Alles schön und gut, brav Wasser trinken, bisserl Kopfweh. Abends haben wir uns dann den neuesten James Bond Film angeschaut, dazu eine leere Schüssel mit ‚Popcorn‘:-)

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Fast forward Montag abend:

ich: Schaaaatz, brechen wir die Diät ab? (Das Schaaaatz ist natürlich ein Scherz, ich nenn den Mann nicht Schatz, bei uns gibts keine Kosenamen. Wir heißen Lisa und Daniel. Aus. Wobei, er darf mich zwar Schatzilein nennen, aber er hat nen amerikanischen Akzent, da darf man das. Und ich nenn ihn auch manchmal Mäuserl und er mich „mein Montagsmäuserl“- oder je nachdem ob wir Monate oder Wochentage auf Deutsch üben, bin ich auch schon mal Augustmäuserl oder Abendmäuserl)

Er: gute Idee. Bestellen wir ne Pizza.

So viel zum drei Tage entsaften.

Um es kurz zu fassen: Saftdiät schön und gut, über die positiven und negativen Auswirkungen kann man sich streiten, für uns war es nichts. Einen Tag war ja gut und es ging uns gut, aber ab Montag hatte ich so Kreislaufprobleme, da kämpf ich immer noch mit.

Ja, ich will mich gesund und bewusst ernähren, aber ich will mich nicht quälen. Außerdem werde ich zum Zombie, wenn ich hungrig bin.

Wir werden weiterhin Säfte und Smoothies trinken (bleibt uns ja nichts anderes übrig, mit 400 kg Obst und Gemüse im Haus…) aber der Gesellschaft zu Liebe verzichten wir lieber auf Nahrungsverzicht:-) Ab jetzt wird halt jeder Besucher mit Saft zwangsbeglückt.

Hier übrigens mein Lieblingssaft- bewusst ohne Mengenangaben, da Geschmäcker verschieden sind:

rote Rübe, Karotte, Orange, Apfel einmal entsaften, bisserl Olivenöl und wer mag Honig.

Und unser Lieblingssmoothie:

1/2 Ananas, 1 Banane, 1 Mango mixen und zum Schluss bisserl Kokosnussöl oder noch besser Kokosstreussel.

Prost.

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