Halbes Jahr.

Kaum zu glauben, aber die erste Hälfte des Jahres 2017 ist schon um. Hat es nicht erst gestern begonnen? Es war doch gerade noch so frisch, neu und unbekannt. Voller Erwartung und Pläne.

Und nun sind wir mittendrin, es fühlt sich nicht mehr unbekannt an, es fühlt sich bequem und vertraut an.

Das erste halbe Jahr war schon mal sehr ereignisvoll. Wir sind umgezogen! In eine Stadt, in der wir niemanden kannten! Neuer Job, Besuch daheim, Besuche in Richmond, Wanderungen, Kirchenfreizeit, Schwimmen und Boot Fahren, neuer Hauskreis, neue Wohnung, neues Alles.

Um diese Zeit blicke ich gerne auf die ersten Monate zurück und gehe meine Vorsatz-Liste durch. Wie viel habe ich davon eingehalten? Wobei, „einhalten“ möchte ich nicht sagen. Es war ja keine to-do Liste, sondern 3 Punkte, an die ich mich gerne erinnern möchte. Und eine laaaaaange Leseliste.

1. Lernen zu entspannen. Ja, entspannen kann ich. Aber meine Gedanken zu entspannen, das fällt mir nach wie vor schwer.

2. Nicht so streng mit mir zu sein und Fehler erlauben. Ja, als Perfektionistin ist das sehr schwer.

3. Einen 10 km Lauf laufen. Einmal geschafft, am Laufband. Wird Zeit, dass ich mich anmelde!

Auch meine Bücherliste habe ich fleißig abgearbeitet bzw erneuert, erweitert und überarbeitet.

Dazu gekommen sind:
The Glass Castle. House of Mirth. Far from the Madding Crown. Doctor Zhivago.  The Goldfinch. The Nest. H is for Hawk. The Warmth of other Suns.

Als Wort habe ich mir GNADE (nvoll). Gnädig mit meinen Mitmenschen, mit mir selber sein. Jeden Tag. Gerade beim Autofahren geht es immer besser. Nur manchmal darf ich an meiner Direktheit arbeiten.

Ich bin gespannt, was die 2. Hälfte ao mit sich bringt. Es wird bestimmt spannend: ich beginne an der neuen Uni, wir fahren auf Urlaub, wir wollen mehr in der Kirche involviert sein, mein Buchclub steht an, und einige Entscheidungen und (große) Veränderungen stehen an. Wie zum Beispiel mein Frisörtermin.  Und hoffentlich klappt es jetzt mal mit dem Sauerteig. Die letzten paar male hat der nämlich zum Schimmeln begonnen. Habt ihr Ratschläge? Auf sämtlichen Brotbackforen steht nämlich nur: wegschmeissen, neu anfangen. Und wer zahlt mir das Joghurt und das Roggenmehl?

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10 Gedanken zu “Halbes Jahr.

    • Ich hab jetzt noch einmal angesetzt und einen Teil verarbeitet und den Rest eingefroren. Ich glaub ich hab ihn zu lang draußen stehen lassen. Danke an die Mutti für den Tipp!

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  1. Hey! Hab mich grad ein bisschen reingelesen in Deinen Blog und hab irgendwie Lust darauf, mir anzuschaun wie es hier weitergeht 😉 Gut das es den „follow“ Button gibt 😉 Denn die Themen die Du ansprichst und auch das Abenteuer USA find ich sehr spannend…

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  2. Hallo Lisa, ich halte mich, was den Sauerteig (resp. das „Anstellgut“) betrifft, an diese Anleitung: https://www.ploetzblog.de/tipps-und-tricks/sauerteig/ Sowieso, dieser Plötzblog hat’s in sich. Ich habe seit mehreren Wochen so ein Glas im Kühlschrank und „füttere“ es gelegentlich. Leider musste ich es gestern wegschmeissen, weil wir mehr als drei Wochen in die Ferien fahren. Aber ruck-zuck ist es ja neu gemacht. Viel Freude damit! Herzlichst Sonja

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    • Danke für den tip!
      Ich hab da jetzt bissl reingelesen. Das Rezept das ich verwende, hat Joghurt drinnen. Letztes Mal hat alles geklappt und kein schimmel, hab jetzt den Rest eingeforen. Ich versuchs mal beim nächsten mal ohne joghurt. Jetzt muss ich noch ein gutes Brotrezept finden!

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  3. Liebe Lisa,

    ja…auch für mich ist das erste halbe Jahr von 2017 megaschnell vergangen…und das obwohl ich „nur“ zuhause bin und außer Lesen, Spazierengehen, … nichts tue! Aber grad da geht die Zeit schnell vorbei, weil ich mich gleiten lasse. Dies möchte ich nun ändern…bzw. dies wird nun geändert!
    Auch möchte ich mir meine „2017-Liste“ hernehmen und mal sehen was ich „erfüllt“/erreicht habe.

    WEgen dem Sauerteig kann ich dir leider nicht weiterhelfen…du weißt ja, wenn was bei mir nicht klappt dann….Wutausbruch … haha und dann Mama anrufen und gesagt bekommen: „Jetzt beruhigst du dich und dann machen wir das gemeinsam.!“ Ruf mal die Mama an 😉

    Bussii

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