Vom Unkraut jäten.

Seit wir umgezogen sind, ist mir der Garten ein Dorn im Auge. Unkraut, Unkraut, Unkraut. Kahle Flecken, verwachsene Bäume, Gestrüpp, und und und.

Und ich war/bin überfordert. Zum einem träume ich von einem wunderschönen Garten, mit vielen, vielen Blumen, Gemüse, Obstbäumen, Sträuchern, einer Leseecke, Hängematte, Hollywoodschaukel, Vogeltränke- eine Ruheoase.

Anderseits habe ich null Ahnung wie was wann wo. Zum einen, weil ich keine Ahnung habe was hier in dieser Klimazone wächst. Oder wie die Sonne im Garten fällt. Oder überhaupt.

Gut, die Sonne habe ich jetzt beobachtet und ich lese viele North Carolina Garden Artikel. Als die Mama da war, ist sie mit mir durch den Garten gegangen und hat mir ein paar Anregungen gegeben. Und, oh, bin ich jetzt motiviert. Am Liebsten würde ich sofort los legen, Unkraut ausreißen, Blumen pflanzen, Sträucher kaufen, Rasen mähen… aber Halt. Es braucht Geduld. Und Zeit. Und Geduld. Und Zeit.

Also fange ich erst einmal am, Unkraut zu jäten. Dann fahre ich ins Gartengeschäft und lasse mich beraten, welche Bäume und Sträucher hier gut wachsen. Dann kommt vielleicht das Hochbeet dran. Danach werde ich ein paar Blumen pflanzen. Und Rasenmähen. Und Grassamen streuen. Und die frische Luft genießen. Und Töpfe kaufen und Blumenkisten fürs Fenster.

In mir kribbelt es richtig. Ich bin im vollen Tatendrang.

Aber erst muss ich Prüfung schreiben. Und bügeln.

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