Seven Things I Love about the South.

1. Y’all.

What’re y’all up to? Is this y’alls towel? If all of y’all could come over.

2. More is butter.

Butter ist die Hauptzutat zu fast allem. Just add some butter. And love.

3. Collard greens, shrimp ’n grits. Barbecue, oder auch einfach nur BBQ. Ja, das Essen lieb ich hier sehr. Mit viel Essig, Butter und Liebe. Südstaaten Haushaltsküche, auch soul food genannt. Nomm nomm nomm.

4. The Weather.

Ja, ich vermisse den Winter, aber so langsam gewöhne ich mich an die Hitze und mag es, dass es nicht so lang kalt ist.

5. Bless your [little] heart.

Wenn immer man jemanden belächelt, oder schlecht über jemanden spricht, oder jemand etwas tut, was man nicht so ganz versteht, wird „bless your heart“ gesagt. So a la, ich will ja nix sagen, aber… wir sagen hier… bless her/his heart, but…

6 . Sweet Tea.

Ja, Sweet Tea ist hier heilig. Nicht umsonst heißt es, you know you’re in the South when they serve sweet tea in a restuarant. Nicht ganz so süß wie der gekaufte Eistee, aber herrlich erfrischend und ein Suchtfaktor.

7. Biscuit and gravy.

Oh, herrlich fluffige buttermilk biscuit. Entweder mit Soße, oder mit etwas Butter und apple butter. Muss gleich mal welche backen!

[Und als Bonus: die Freundlichkeit hier. Es ist das selbstverständlichste hier, einfach ein Gespräch anzufangen, jemanden ein Kompliment machen und beim Spazieren gehen einfach stehen zu bleiben und zum plaudern zu beginnen.]

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Nicht Perfekt. Aber dennoch gut.

Dass ich [etwas] perfektionistisch veranlagt bin, habe ich hin und wieder schon mal erwähnt. Meinen Kontrollzwang habe ich sicher auch mal erwähnt.

Vor einigen Wochen hatte ich rießen Drama, weil ich mich wohl oder übel damit abfinden muss, eine Zwei im Zeugnis zu haben. Uff, mein perfekter Notendurschnitt. Ich kämpfe immer noch damit. (Hey, im Gymnasium war eine 4- meine beste Note, und jetzt heule ich wegen einer Zwei!!!)

Über Thanksgiving waren wir in Richmond, und meine to-do Liste war meilenlang. Putzen, Wäsche waschen, Lernen, vorbereiten, ein Projekt beenden (muss zwar erst in einer Woche fertig sein, aber bissl extra Stress kann ja nie schaden, oder?), Kleidung aus der Putzerei holen, Weihnachtspost aussenden, Weihnachtsdeko aufstellen, Adventkalender fertig machen, Sauerkraut in Gläser umfüllen.

Und dann wurde ich krank. Und lag niesend, schnupfend, fröstelnd im Bett. Aber Wäsche habe ich trotzdem gewaschen. Und musste mich zwischendurch hinlegen, weil die 5 Treppen vom Waschraum ins Schlafzimmer zu anstrengend waren. Und was habe ich geheult. Weil, weißt eh, jetzt fahren wir weg, und ich habe das Haus nicht geputzt. Und die Weihnachtsdeko hängt nicht. Und jetzt geht die Welt unter, weil die Weihnachtspost drei Tage später ausgesendet wird (man beachte, letztes Jahr habe ich die Weihnachtspost ca 2 Wochen nach Weihnachten ausgesendet).

Und es ist OK. Dann dekoriere ich eben erst nächstes Wochenende. Dann reiche ich meine Abschlussarbeit halt mal genau am Abgebetag ab und nicht 3 Tage vorher. Mein Haus muss nicht immer blitz blank geputzt sein.

Sobald ich mich mal wieder zu sehr unter Druck setze (was so ziemlich jeden Tag geschieht), geht mein Körper in Streik. Halsweh, Kopfschmerzen, extreme Müdigkeit. Dann muss ich runter schrauben und lernen, 80% ist auch OK.

Es ist OK, eine Mittagspause einzulegen, mal ein Buch zu lesen. Ich muss lernen, auf meinen Körper zu hören.

Also nehme ich mir vor, täglich 20 Minuten an der frischen Luft zu sein. 3 Mal in der Woche laufen zu gehen. (oder eine andre Art von Sport. Yoga, zum Beispiel). Mittagspause einlegen. Lernen, nein zu sagen. (Ich muss nicht immer überall aushelfen)

Mal sehen wie es klappt. Diese Weihnachtszeit möchte ich stress frei erleben. Kein Lastminutepanikweihnachtsgeschenkshoppen. Kein von-Weihnachtsparty-zu-Weihnachtsparty-hüpfen. Ich nehm mir den Samstag vor und den Dienstag nach Weihnachten frei. Statt klimbim gibts Ruhe und Zeit gemeinsam. Tee trinken gehen mit einer Freundin statt gestresstes shopping center. Kerzen anzünden statt lautem Fernsehen. 2, 3 bewährte Keksrezepte statt Pinterest. Ruhe und Fokus auf den wahren Grund, warum wir feiern statt Konsumgeilheit.

Und aktzeptieren, dass nicht alles perfekt sein muss.

Aber das Wetter is momentan ziemlich perfekt.

 

The Biltmore Estate. [Asheville, NC]

The Biltmore Estate– America’s largest private home.

Biltmore wurde  zwischen 1889-1895 im Auftrag von George Vanderbilt gebaut und eröffnete an Heilig Abend in 1895. George Vanderbilt war der Enkel von Cornelius Vanderbilt, einer der reichsten Männer in der Geschichte Amerikas, der sein Geld mit Dampfschiffen und Eisenbahnen verdiente.  Zusammen mit seiner Frau Edith und seiner Tochter Cornelia wohnte George Vanderbilt in Biltmore. Oft kamen Gäste um in einen der 250 Zimmern zu wohnen. Das Haus verfügt über Bibliotheken, einer Schwimmhalle, Fitnessraum, Ställen und einem riesigen Garten. Seit 1930 ist das Haus öffentlich zugänglich.

Heute ist es ein Tourismusmagnet, täglich kommen Massen an Touristen, um die Zimmer anzusehen, im zu einem urigen Restaurant umgebauten Stall ein köstliches Essen zu genießen, im Garten spazieren zu gehen, Tulpenprachten zu bewundern oder im Antler Village shoppen zu gehen.

Gemeinsam mit Daniel und seinen Eltern war ich auch dort und habe mehr über George Vanderbilt gelernt. Unter anderem, dass er bis zu 81 Bücher pro Jahr gelesen hat, seine Lieblingsautoren Henry James, Leo Tolstoy and Charlotte Bronte waren und seine Tochter zwei Hausgeburten hatte. Da Vanderbilt ein so begeisterter Leser war, gab es eine Sonderausstellung, mit Kostümen von Literaturverfilmungen seiner Lieblingsbücher. Zu Sehen waren Kostüme aus Filmen wie zum Beispiel Anna Karenina und Stolz und Vorurteil. Ich habe mir sofort eine Liste angelegt mit Büchern, die ich jetzt lesen will. Und da ich ein Geschichtsfreak bin und gerade American History Kurse belege, konnte ich natürlich das Gelernte anwenden. Für mich ist es immer sehr interessant, die nüchternen Fakten aus dem Buch im Leben anzuwenden, und die kulturellen und sozialen Aspekte zu sehen.

Wir haben im Stable Café ein typisches Südstaaten Essen gegessen (Fried Chicken Salad, Grits, Barbeque, Biscuits), waren im Garten spazieren und konnten uns an den Tulpen nicht satt sehen. Anschließend sind wir noch in der Weinkellerei gewesen und haben den grässlichsten Wein verkostet. Dafür gab es aber sehr köstliches Eis, während eine Jazzband bei Sonnenuntergang gespielt hat.

Es war so ein entspannter Tag und wir alle haben diese Auszeit, die frische Luft, Spaziergänge im Bambuswald, Kaffee in der Sonne und viel Familienzeit sehr genossen.

Und da ein Bild mehr als 1000 Worte sagt, möchte ich euch gerne einige Fotos zeigen.

(Der Tag hat übrigens mit knappen 10 Grad begonnen, und weil die Wetterapp meinte, es wird 17 Grad geben, hatte ich natürlich nur ein Kleid und eine dünne Jacke mit… zum Glück hat es dann aber aufgeklärt und gegen Nachmittag wurde es sehr warm- perfekt für einen ausgedehnten Spaziergang).

 

Heute geht es für uns nach RICHMOND. Ich freue mich so sehr- ich vermisse diese Stadt täglich. Am Programm stehen Familienbesuch (Schwiegies und meine Au Pair Familie, Ich bin schon sehr gespannt. Der Bub kann jetzt schon seinen Namen schreiben!), Freunde treffen, ausgedehnte Spaziergänge und ein Besuch in meinem Lieblingscafe. Ach, Herrlich. Oh, und die Babyshower meiner lieben Freundin. Ich freue mich schon unglaublich, gemeinsam mit ihr und anderen lieben Freunden dieses Wunder zu feiern und für sie, den Papa und den Babybuben zu beten).

Wenn 7645 km zu viel sind.

Zwischen Charlotte, North Carolina, und Wien, Österreich liegen 7645 km.

Das ist ein riiiiiießen Ozean.
Das sind 9 1/2 Stunden Flug nach München, 2 Stunden Aufenthalt inklusiver überteuerter Kaffee und 40 Minuten Flug nach Wien.
Das sind 6 Stunden Zeitverschiebung.
Das sind Passkontrolle und Einreiseformulare.
Das sind Skypetermine ausmachen und günstige Flüge suchen.
Das sind jetlag und Kulturschock.

Nach drei Jahren sollte man meinen, ich habe mich an die Entfernung gewöhnt, würde nicht immer wieder aufs Neue zerissen sein zwischen zwei Orten. nicht mehr so oft von Heimweh geplagt werden.

Aber dem ist nicht so. Auch nach drei Jahren habe ich nachwievor Heimweh. Mal mehr, mal weniger. Erlebe einen Kulturschock, wenn ich heim fahre. Schüttle verwundert den Kopf über amerikanische Gewohnheiten. Und österreichische Gewohnheiten (grüßt sich da wirklich niemand?).

Letzte Woche war ich daheim zu Spontan-Besuch. Ich saß bei meiner Oma am Sofa, sie hat die Decke über mich gelegt, mir einen Tee gekocht und Palatschinken gekocht. Am Heimweh musste ich stehen bleiben, weil ich vor Tränen nichts mehr sehen konnte (was spielt es denn auch Herbert Grönemeyer „Ich hab dich lieb“!!!).

Zuhause saß ich weinend am Sofa. Weil Charlotte so furchtbar weit weg ist. Weil ein spontanes Kaffeetscherl nicht möglich ist. Weil 7645 km zu weit sind, um mal eben zum Mittagessen zu kommen. Weil es manchmal doch nicht so super awesome amamzing great ist, in einem fernen Land zu leben.

Auf der anderen Seite hab ich ab dem 3. Tag so furchtbare Heimweh nach den USA gehabt, dass ich auch geweint habe.

Sein Herz an zwei Orten verloren zu haben, ist nicht (immer) einfach. Ich werde immer eine innere Zerissenheit spüren. Heimweh haben. Sehnsucht.

Und darum ist es umso schöner, Zeit daheim zu verbringen. Bewusst Skypetermine auszumachen. Diese Dinge wertschätzen.

Außerdem habe ich den Koffer voll gefühlt mit Backerbsen, Mama’s Marmelade, Kürbiskernöl, österreichischen Rezepten und Fotos von meiner Familie.

Und im Herzen gibt es sowieso keine Distanzen.

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Dieses Herz haben mir meine Eltern geschenkt, als es nach Schweden ging (in 2009)- nach wievor immer dabei). img_20170222_113134

Bücherlisten.

Während der stressigsten Lehrphasen träumte ich davon, in meinem Lieblingscafé zu sitzen (da gibt es nämlich ein ganz kleines Café, mit nur 3 oder 4 Tischen, und dort gibt es den besten Kaffee und das beste Lachssandwich!!)- in der kleinen Fensternische, von der man so einen herrlichen Blick auf eine der schönsten Straßen Richmonds hat, und dort eine Tasse Kaffee zu trinken und eeendlich ein Buch zu lesen. Also hab ich mir eine Notiz geschrieben und sie auf mein Handy gepinnt- als Motivation. Nach meiner letzten Prüfung! Natürlich hab ich es noch nicht gtan, weil ich jetzt doch noch bis Weihnachten arbeite und 3 Wochen Wäsche gebügelt werden wollen. Aber bald!

Man sollte meinen, nach den vielen Texten die ich in den letzten 3 Monaten gelesen habe, würde es mir erst mal reichen. Ganz im Gegenteil, ich freu mich endlich wieder ein Buch zu lesen, das nichts mit Uni zu tun hat. (im Moment: Out of Africa- Karen Blixen, The Meaning of Marriage- Timothy and Kathy Keller… und mein Belohnungszuckerl: Romy&Alain- Günter Krenn, hab ich mir im Sommer in meiner Lieblingsbücherei daheim gekauft, beim Wohnungsumräumen im Bücherstapel vergessen und jetzt wieder entdeckt!)

Weil wir uns dem Ende des Jahres in riesen Schritten nähern und somit die üblichen Jahresvorsätze fällig werden, dachte ich mir, anstatt meiner üblichen Vorsätze, Bücher Vorsätze zu setzen.

Also, 10 kg abnehmen, keine Naschigkeiten, mehr Sport, mehr Gemüse, freundlich zu den Postangestellten sein, macht Platz. Hier kommt the real list.

(Ich versuche trotzdem freundlich zu sein)

Also hier die Bücher/Autoren, die ich gerne lesen möchte:

  • The Scarlet Letter- Nathaniel Hawthorne
  • The Great Gatsby- F. Scott Fitzgerald (nach Deutsch und Schwedisch wird es Zeit es in Englisch zu lesen)
  • The Horse Whisperer – Nicholas Evans (I know, cheesy!)
  • The Hiding Place- Corrie Ten Boom
  • The Space Trilogy und Narnia- C.S. Lewis
  • Little Women- Louisa May Alcott
  • Anna Karenina- Leo Tolstoy
  • Jane Eyre- Charlotte Brontë
  • Uncle Tom’s Cabin- Harriet Beecher Stowe
  • Ein Mann names Ove-Fredrik Backman
  • JF Kennedy Biography
  • Astrid Lindgren Biografie
  • Wuthering Heights- Emily Brontë
  • Drömmen om Vinlanden- Alf Åberg
  • Agatha Christie
  • Und weil 2017 Luther Jahr ist und ich schon eine Arbeit darüber geschrieben habe: Martin Luther

Habt ihr gute Bücher Vorschläge? Gerne auch deutsche/österreichische Autoren:-)

Gegen den Herbstblues.

Ich LIEBE Herbst. Von mir aus könnte es jeden Tag Herbst sein. Ok, ein paar Tage darf gaaaaanz viel Schnee sein und ein paar Wochen Frühling und so gegen 1, 2 Wochen Hitze habe ich auch nichts im Jahr. Aber sonst. Ach, Herbst…

Ich wollte ja immer eine Herbsthochzeit, so Ende September, Anfang Oktober. Von mir aus auch im November. Stellt euch die Farben vor! Und dann gibt es alles mit Kürbis und Apfel und Apfelpunsch. Naja, läuft nicht immer wie man es sich vorstellt, aber unsere Sommerhochzeit war auch super-duper.

Jedenfalls freue ich mich wie irre auf den Herbst. Hier in Virginia ist er ja besonders schön. Da leuchtet alles goldgelb. Und es ist auch noch recht warm. Nur den Nebel, den vermisse ich.

Insgeheim träume ich ja vom New England Indian Summer. In so einem kleinen Städtchen in einem Bed&Breakfast zu sein, im Laub spazieren gehen, wenn es schön frisch ist, abends vorm Kaminfeuer sitzen… Ach. Irgendwann komm ich noch nach Maine und Vermont im Herbst.(Vielleicht ja nächstes Jahr, gell Anna und Margaretha?)

Hier ist er ja auch nicht schlecht. Im Gegenteil. Man kann Apfelpflücken gehen und Kürbispflücken (wobei da geht man nur auf ein Feld und sucht sich einen aus, nix mit pflücken). Und der Park ist so wunderwunderschön im Herbst. Und vorallem gibt es PUMPKIN SPICE LATTE. Ich bin ja mega PSL Opfer.

Die dunkle Seite vom Herbst ist allerdings… dass es länger finster wird und es kälter wird und düster und es morgens schwieriger wird, aufzustehen, und man oft in einen Herbsttrott verfällt. Und Trübsal bläst. Und da ich generell anfällig für „Seasonal depression“ bin (ich werd immer so wahnsinnig schwermütig im November), habe ich mir eine „fall list“ zusammen gestellt, mit Dingen, die ich diesen Herbst gerne machen möchte, eben um diesem Trübsal entgegen zu wirken. Und um Lagerkoller zu vermeiden. Ab Herbst ist Richmond ziemlich fad und es gibt kaum indoor activities, wie man so schön sagt. Da wird es schnell langweilig am Wochenende und die Decke droht auf den Kopf zu fallen.

Nicht aber mit meiner Liste!

Ob alleine, mit der Schwester, mit der besten Freundin, mit dem Liebsten, mit Kindern… das wird sicher ein schöner Herbst!

  • der Klassiker: Picknick. Unter einem Baum, mit einer Thermoskanne mit heißen Tee/Kakao und Muffins. Habe ich als Mary Poppins oft gemacht, erst am Spielplatz gehen und spielen oder im Wald spazieren und dann genießen!
  • ein Weingut besuchen. Wir haben hier ein paar sehr schöne, wo man herrlich Weinverkostung machen kann
  • Zimmer/Wohnung dekorieren- eh der Klassiker (I wanna thank Pinterest for all the inspiration and time wasted on this app, thank you thank you)
  • zum Brunch einladen. Man stellt Sekt und Orangensaft zur Verfügung, die Gäste bringen den Rest. Ich denke, ich lade am Samstag zum Brunch ein. Ich habe soeben ein Kartoffelgratingericht gefunden-zum reinlegen.
  • Ein Herbstabendessen. Mit Kürbissuppe, Kürbisgnocchis, Kürbisallem. Und dazu Apfelpunsch und Herbstmusik.
  • Jetzt kommt mein Favorit: In die Bäckereien und Cafés gehen und die Herbstspezalitäten ausprobieren. Wir werden wohl in eine andere Stadt dazu fahren.
  • Oder man holt die Bäckerei zu sich und backt applepie und pumpkinpie und lädt zu sich ein. Nicht vergessen, den Tisch schön zu decken und Blumen vom Markt zu holen!
  • backen. backen. backen. Auf meiner Liste stehen apple butter und pumpinbutter. und PUMPKINPANCAKES!!!!!
  • Kürbisschnitzen. Sau Arbeit und Saustall aber witzig.
  • Stricken.
  • Herbstlaub sammeln und rumbasteln.
  • Themenparty. Murdermysteryparty. Ui ui ui. Ich freu mich!
  • Pie competition. Oder einfach paar Freunde zum pie backen einladen und dann Film schauen. Hier steht „Email für dich“ auf der Liste
  • Ein FRIENDSGIVINGdinner veranstalten. Mit Freunden essen und DANK sagen.

ACH HERBST KOMM DOCH BALD!!

hier habe ich noch einige Fotos vom Herbst 2014… so ein toller Herbst!

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In diesem Sinne: HAPPY FALL Y’ALL.

Österreich.

 Ich bin jetzt wieder fast zwei Wochen ‚daheim‘, aber Worte finde ich immer noch nicht. Darum einfach mal Fotos. Es war eine intensive Zeit zuhause. Schön und schmerzhaft. Aber mehr schön.

Am letzten Abend haben Daniel und ich meinen Baum gefällt. Als wir damals in die Wohnung gezogen sind, haben meine Eltern  einen Obstbaum für uns Mädchen gepflanzt. Vor zwei Jahren bin ich nach Amerika und meiner Mama ist aufgefallen, dass mein Apfelbaum langsam abgestorben ist. Und dann hat sie eines Tages eine (amerikanische?) Stechpalme entdeckt, die hier eigentlich gar nicht wachsen. Irgendwie witzig, oder? Ich baue mir ein neues Leben auf und eine neue Pflanze beginnt zu wachsen. Daniel und ich haben den Baum jetzt gefällt und aus dem Holz wird ein Kreuz für uns angefertigt.

Und nun genug geschwaffelt!

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 übrigens, wer mehr Fotos von meinen super Schwestern sehen möchte: die Verrückten haben uns ein Familienfotoshooting zur Hochzeit geschenkt, hier könnt ihr es bewundern:-)

 

 

 

 

 

Lisa in Pisa.

In der Volksschule haben mich am Schulhof die andren Kinder mal ‚Lisa Pisa‘ genannt. Daraufhin habe ich im Englischunterricht gesagt: ‚When I grow up I want to go to Pisa‘

Mein Papa hat mir damals versprochen: „Bevor du heiratest, fahre ich mit dir nach Pisa“

Gut, das ist nun einige Jährchen her und als wir uns dann verlobt haben und die Hochzeit näher rückte, drängte sich dieses Versprechen wieder in den Vordergrund und dann kam die SMS vom Papa, dass er mit mir nach Pisa fährt!

Zwei Wochen vor dem großen Tag wurde es dann wahr: Papa und ich fuhren nach Pisa!

Und obwohl es gefühlt der heißeste Tag überhaupt war und wir gefühlte 100000 km maschiert sind, war es wunderbar! Erst sind wir nach Pisa wo ich endlich!!! den schiefen Turm sah und auch raufgegangen bin (und gleich einen mega Schwindelanfall hatte) und am Heimweg noch nach Florenz.

So viel exklusivzeit mit meinem Papa! Er hat mir ganz viele tolle Plätze gezeigt, an denen er schon vor 30 Jahren war, wir haben Karten gespielt und Eis gegessen und es war so toll!

Ach, ich liebe Italien und meinen Papa sowieso!

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Things to love about the US. (Richmond especially)


Total übermüdet, unternächtigt, schwitzend und stinkend, mit ungefähr 300kg Übergepäck und etwas gereizt (bei der Einreise mussten wir zwei Stunden warten…) kamen Daniel und ich gestern wieder daheim an. Als wir den wunderherrlich klimatisierten Flughafen verließen, schlug uns erst mal eine extreme Hitze entgegen- und extreme Luftfeuchtigkeit. Gefühlte 45 Grad (es hatte 40 Grad) und 80% Luftfeuchtigkeit. Welcome back. Nach einer Woche frischer Bergluft war das erst mal eine schöne Umstellung. (Wer zahlt eigentlich für Sauna und Bikramyoga? Ich setzt mich einfach am Balkon und mach Yoga dort- gleicher Effekt und 100€ gespart).

Die Zeit daheim war wunderwunderwunderherrlich, die Hochzeit ein Traum, der Honeymoon sowieso… Wir sind noch ziemlich geflasht und all die Eindrücke müssen erst mal einwirken… Dann werde ich, vielleicht? darüber berichten. Zumindest ein paar Fotos zeige ich!

Jetzt läuft erst mal eine Waschmaschine nach der anderen und die Wohnung geht unter in all den Hochzeitsgeschenken, Koffer und Brautkleid! (Am liebsten würd ich ständig im Brautkleid rumrennen, so verliebt bin ich!)

Obwohl der Abschied schwer gefallen ist, bin ich doch froh wieder daheim zu sein… Und so toll Österreich auch ist, einige Dinge sind mir schon sehr abgegangen:

  1. Belmont Pizza. Die beste Pizzeria ums Eck gibt es hier… Oh ich träume von der fettigen Sauce! Noch einmal schlafen, dann kann ich eine bestellen! (Montag ist Ruhetag…)
  2. Black Hand Coffee und Iced Dirty Chai. Ich bin schon ein bisserl ein Kaffeesnob. Ohne Black Hand Coffee (der Kaffeeladen ums Eck) gehts nicht. 6 Wochen ohne Iced Dirty Chai. Entzugserscheinungen! Daher ist es nur logisch, dass ich heute total gejetlaged zum Cafe getorkelt um mein Suchtmittel zu besorgen.
  3. Eiswürfel.
  4. Das Museum und der Park. Unsere Nachbarschaft. Abendspaziergänge. Der Duft nach Lavendel.
  5. KLIMAANLAGE. Endlich wieder schlafen können! Im Hochsommer mit Wollsocken und Decke schlafen. Ach, herrlich.

Richmond, I missed you.

Österreich, du fehlst schon wieder.

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Jetzt wird erst mal gegen jet lag gekämpft!

Angespannte Stimmung.

Am Dienstag habe ich zwei liebe Freunde vom Flughafen abgeholt, die von einem Missionskurztrip zurück gekommen sind. Obwohl das insgesamt fünf Stunden im Auto bedeutet hat, je nach Verkehrslage auch mehr, habe ich es gern getan. Erstens, wollte ich meinen Freunden nach einer 36 stündigen Reise den Rushhourverkehr in Washington DC ersparen, und zweitens hatte ich eh frei und drittens liebe ich Flughäfen. Da liegt immer so eine tolle Stimmung in der Luft. Aufregung, Anspannung, Freude, auch Trauer…

Der Flug war etwas verspätet und so musste ich eine Stunde warten. Ich liebe es, Menschen am Flughafen zu beobachten. Wer holt seine Mama, seinen Sohn, seine Oma, seine beste Freundin, seinen Arbeitskollegen ab? Leute standen da mit Blumen und Wollkommensschildern, Freudentränen sind geflossen, kleine Kinder sind auf ihre Großeltern zugelaufen, Paare haben sich umarmt… ich will gar nicht wissen auf wie vielen Willkommensfamilienselfies ich jetzt oben bin… und mega blöd dreingeschaut habe. Bzw. heulend am Telefon gehangen bin.

Ich habe meine Reisedokumente und kann doch tatsächlich heimfliegen! Nachdem der Briefkasten mal wieder leer war, und meine Dokumente IMMER noch nicht da waren, haben wir bei unserer Anwältin nachgefragt und dann erfahren, dass das Dokument, dass ich schon bekommen hatte, auch als Reisedokument gilt. Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen und ich habe sofort meine Eltern angerufen, um ihnen zu berichten, dass ich doch tatsächlich schon nächste Woche heimfliegen kann!

Seit Februar durfte ich das Land nämlich nicht verlassen, da ich die GreenCard beantragt habe. Das waren ein paar sehr nervenaufreibende Monate, die Ungewissheit, ob ich rechtzeitig zu unserer Hochzeit kommen kann!

Viel ist passiert, viel habe ich ‚verpasst‘, in den Monaten. Gerne wäre ich heimgeflogen, durfte aber nicht. Mein Opa ist gestorben und meine Schwester hat ein Baby bekommen. Den letzten Monat habe ich wartend verbracht. Und ich bin nicht gut im Warten.

Schön war das nicht, zu wissen, ich darf nicht heim. Aber jetzt, jetzt fliege ich heim.

Oh, ich freue mich!