Das einzige Mittel, das bei Heimweh hilft.

Seit Oktober plagt mich das Heimweh. Das lag erstens daran, dass eigentlich geplant gewesen wäre, dass ich in den Herbstferien heimfliege. Dann war aber das Semester so intensiv und es wäre unmöglich gewesen, einen Tag zu versäumen.

Zweitens kamen meine Eltern über Weihnachten/Neujahr nicht zu Besuch, so wie sie es die Jahre davor getan hatten.

Und dann hat mich das Heimweh so richtig gepackt.

Klar geht es mir sehr gut in den USA und ich liebe es, dort zu leben, habe Familie, tolle Freunde, tolle Wohnung und bis vor kurzem eine tolle Kirchengemeinde. (Klar, wir sind gerade erst umgezogen in eine neue Stadt, 470 km von den Schwiegereltern und Freunden, müssen erst Anschluss finden, die Stadt kennen lernen und eine neue Kirche suchen, das erschwert alles noch einmal).

Allerdings merke ich immer wieder, wie sehr Österreich mir abgeht. Das Essen. Die Kultur. Die Traditionen. Meine Familie. Meine Freunde. Samstag Nachmittag auf einen Kaffee zur Mama, mal eben mit der Schwester spazieren, abends mit der Freundin ins Kino, mit dem Papa ins Museum und mit der Oma ins Ikea. Das fehlt mir schon sehr. Ich bin sehr verbunden mit meiner Familie, habe ein sehr enges Verhältnis mit meinen Schwestern (und Schwager!). Mir geht es ab, meinen Neffen zu sehen, mit der Mama am Sofa zu stricken, nach der Kirche ins Kaffeehaus zu gehen und den österreichischen Tatort anzuschauen. (Von den Lebensmitteln, die ich in den USA nicht bekomme, ganz zu schweigen).

Bis jetzt dachte ich, die beste Medizin bei Heimweh wäre Handy abdrehen, mich im Zimmer einsperren und die Mediathek auf orf.at, zdf.de und ard.de anzuschauen. Irrtum.

Die beste Medizin war für mich war heimfliegen. Und das tat ich auch. Relativ spontan haben meine Eltern und ich  beschlossen, dass ich heimfliege. Daniel war einverstanden, auch wenn er am liebsten mitgeflogen wäre, und mit der Uni hat es auch geklappt.

2 Wochen Pflegeurlaub im Hotel Mama und Papa. Selbstgebackenes Brot, Knödeln und Sauerkraut, ausgedehnte Spaziergänge, Theaterbesuch mit dem Papa (Papa Töchter Dates sind so wichtig!! Immer noch liebe ich die und bin ganz Papadeppert:-) Also, Papas: geht mit euren Töchtern auf dates! Wir lieben es von euch verwöhnt zu werden!), Frühstücken gehen, mit dem Neffen spielen und ganz viel Kuscheln, bei der Oma am Sofa liegen und Geschichten hören, sämtliche Kinderkassetten anhören und alte Lieblingsfilme anschauen. Alte Kisten randvoll mit Erinnerungen durch schauen und Briefe finden von 2006, als ich in Argentinien war.

Es war eine sehr schöne Zeit (und sehr frisch! Minusgrade bin ich gar nicht mehr gewöhnt!).

Und nach zwei Wochen konnte ich sagen: Heart’s full. Belly’s full. Suitcase’s full of soul saviours (1 kg Backerbsen!). Jetzt ist meine Seele wieder aufgepäppelt und mein Kopf ist voller Energie und Elan. Gleich mal Tulpenzwiebel kaufen und Brot backen.

20170206_131422 20170206_103056

20170209_043245

20170210_032115

20170211_131825

20170213_172232

20170214_083415

20170217_052342

20170217_113941

20170218_033347

20170219_022749

20170218_112044

20170222_081728Und weil ich Valentinstag verpasst habe und an unserem 1. Hochzeitstag heimgekommen bin, gabs eben Valentinstags-, Hochzeitstag- und welcome home Blumen auf einmal!

Advertisements

Buchclub, pumpkin pie und andere Schmeckereien.

Zugegeben, wirklich herbstlich ist es hier noch nicht. Wie sehnsüchtig schaue ich mir da die Herbstfotos von Deutschland und Österreich an, Wind und Sturm, Nebel…

Hier ist es noch recht warm- also kurze Hose und Flip Flops gehen noch. Aber die Luft und der Geruch… ja man riecht ihn schon, den Herbst.

Vorallem sehen kann man ihn schon. Kürbisse, soweit das Auge reicht. Zierkürbisse, Flaschenkürbisse, Hokaido, Butternuss, weiße, gesprenkelte, gestreifte, runde, große, kleine…

img_1360

Am Wochenende waren die Schwiegermama und ich am Bauernmarkt, weil Lagerkoller und Golfmeisterschaft im Fernsehen. Was habe ich mich Kürbissen eingedeckt! (Und frischen Tomaten, Kukuruz, Kraut und Äpfeln)

Gestern habe ich den Kürbis zu pumkin pie verarbeitet und den Bookclub Mädchen mit heißem Apple Cider serviert. In der Wohnung hat es herrlich nach Vanille, Muskat, Zimt und Apfel gerochen (gut, ich habe es VIELLEICHT mit den Duftkerzen ETWAS übertrieben…), und es war so gemütlich. (Draußen hat es aktuell noch 25 Grad, aber wir sitzen schon mit Strickjacke rum und schlürfen Punsch haha).

20161004_215320

Und weil der Pie so hammermäßig war, hier das Rezept, frei interpretiert von mir. Ich verwende übrigens nie canned pumpkin, sondern bereite es immer frisch zu… so hab ich die Zutaten im Auge, mache einfach ein paar Gläser voll und kann das Mus dann beliebig einsetzen.

Also:

450 ml Kürbismus
1 Dose gesüßte Kondensmilch
2 Eier
Salz, Muskat, Zimt,
18 Graham Cracker
Etwa 6-7 Esslöffel Butter

Für Pumpkin Mus nehme ich einen Kürbis (meistens Hokaido), schäle, entkerne und würfle ihn, koche ihn in etwas Wasser weich und pürriere ihn. Anschließend in Gläser füllen und fertig. (Ich würze nur, wenn ich ihn gleich zu speziellen Sachen weiterverarbeite, pie oder pancakes, zum Beispiel).

Für die Kruste nehme ich ca 18 Graham Cracker, zerbrösle sie, gebe zerlassene Butter dazu (nach Augenmaß…), diese Masse kommt in eine Kuchenform und bei 250 Grad für circa 5-7 Minuten backen. (Oder einfach fertigen pie crust verwenden).

Währenddessen vermenge ich 1 Dose gesüßte Kondensmilch, 450 ml Kürbismus, 2 Eier, 1/2 Teelöffel Salz, 1 Teelöffel Zimt, 1/2 Teelöffel Muskat. Sobald der Pie crust etwas abgekühlt ist, die Masse einfüllen und bei 250 Grad 15 Minuten backen, auf 180 Grad runter drehen und für weitere 30-45 Minuten backen, oder bis die Kürbismasse fest ist. Mit Schlagobers oder Eis servieren!

Mahlzeit und happy fall y’all.

Gegen den Herbstblues.

Ich LIEBE Herbst. Von mir aus könnte es jeden Tag Herbst sein. Ok, ein paar Tage darf gaaaaanz viel Schnee sein und ein paar Wochen Frühling und so gegen 1, 2 Wochen Hitze habe ich auch nichts im Jahr. Aber sonst. Ach, Herbst…

Ich wollte ja immer eine Herbsthochzeit, so Ende September, Anfang Oktober. Von mir aus auch im November. Stellt euch die Farben vor! Und dann gibt es alles mit Kürbis und Apfel und Apfelpunsch. Naja, läuft nicht immer wie man es sich vorstellt, aber unsere Sommerhochzeit war auch super-duper.

Jedenfalls freue ich mich wie irre auf den Herbst. Hier in Virginia ist er ja besonders schön. Da leuchtet alles goldgelb. Und es ist auch noch recht warm. Nur den Nebel, den vermisse ich.

Insgeheim träume ich ja vom New England Indian Summer. In so einem kleinen Städtchen in einem Bed&Breakfast zu sein, im Laub spazieren gehen, wenn es schön frisch ist, abends vorm Kaminfeuer sitzen… Ach. Irgendwann komm ich noch nach Maine und Vermont im Herbst.(Vielleicht ja nächstes Jahr, gell Anna und Margaretha?)

Hier ist er ja auch nicht schlecht. Im Gegenteil. Man kann Apfelpflücken gehen und Kürbispflücken (wobei da geht man nur auf ein Feld und sucht sich einen aus, nix mit pflücken). Und der Park ist so wunderwunderschön im Herbst. Und vorallem gibt es PUMPKIN SPICE LATTE. Ich bin ja mega PSL Opfer.

Die dunkle Seite vom Herbst ist allerdings… dass es länger finster wird und es kälter wird und düster und es morgens schwieriger wird, aufzustehen, und man oft in einen Herbsttrott verfällt. Und Trübsal bläst. Und da ich generell anfällig für „Seasonal depression“ bin (ich werd immer so wahnsinnig schwermütig im November), habe ich mir eine „fall list“ zusammen gestellt, mit Dingen, die ich diesen Herbst gerne machen möchte, eben um diesem Trübsal entgegen zu wirken. Und um Lagerkoller zu vermeiden. Ab Herbst ist Richmond ziemlich fad und es gibt kaum indoor activities, wie man so schön sagt. Da wird es schnell langweilig am Wochenende und die Decke droht auf den Kopf zu fallen.

Nicht aber mit meiner Liste!

Ob alleine, mit der Schwester, mit der besten Freundin, mit dem Liebsten, mit Kindern… das wird sicher ein schöner Herbst!

  • der Klassiker: Picknick. Unter einem Baum, mit einer Thermoskanne mit heißen Tee/Kakao und Muffins. Habe ich als Mary Poppins oft gemacht, erst am Spielplatz gehen und spielen oder im Wald spazieren und dann genießen!
  • ein Weingut besuchen. Wir haben hier ein paar sehr schöne, wo man herrlich Weinverkostung machen kann
  • Zimmer/Wohnung dekorieren- eh der Klassiker (I wanna thank Pinterest for all the inspiration and time wasted on this app, thank you thank you)
  • zum Brunch einladen. Man stellt Sekt und Orangensaft zur Verfügung, die Gäste bringen den Rest. Ich denke, ich lade am Samstag zum Brunch ein. Ich habe soeben ein Kartoffelgratingericht gefunden-zum reinlegen.
  • Ein Herbstabendessen. Mit Kürbissuppe, Kürbisgnocchis, Kürbisallem. Und dazu Apfelpunsch und Herbstmusik.
  • Jetzt kommt mein Favorit: In die Bäckereien und Cafés gehen und die Herbstspezalitäten ausprobieren. Wir werden wohl in eine andere Stadt dazu fahren.
  • Oder man holt die Bäckerei zu sich und backt applepie und pumpkinpie und lädt zu sich ein. Nicht vergessen, den Tisch schön zu decken und Blumen vom Markt zu holen!
  • backen. backen. backen. Auf meiner Liste stehen apple butter und pumpinbutter. und PUMPKINPANCAKES!!!!!
  • Kürbisschnitzen. Sau Arbeit und Saustall aber witzig.
  • Stricken.
  • Herbstlaub sammeln und rumbasteln.
  • Themenparty. Murdermysteryparty. Ui ui ui. Ich freu mich!
  • Pie competition. Oder einfach paar Freunde zum pie backen einladen und dann Film schauen. Hier steht „Email für dich“ auf der Liste
  • Ein FRIENDSGIVINGdinner veranstalten. Mit Freunden essen und DANK sagen.

ACH HERBST KOMM DOCH BALD!!

hier habe ich noch einige Fotos vom Herbst 2014… so ein toller Herbst!

hollywood-cem-nov-1st-15 hollywood-cem-nov-1st-26 hollywood-cem-nov-1st-28 img_1269 img_1274 maymont-nov-4th-26 lb-41 lb-46 lb-113 lb-116 lb-178

In diesem Sinne: HAPPY FALL Y’ALL.

Entsaften ist was für Profis.

image

Wir haben zur Hochzeit einen Entsafter geschenkt bekommen. Ur super tolles Gerät, bei uns wird jetzt alles gesaftelt. Waren es früher Smoothies, sind wir jetzt auf dem Safttrip.

Und weil wir so safteln, haben wir beschlossen, auf eine Saftkur zu gehen. Drei Tage lang werden nur Obst- und Gemüsesäfte,  Zitronensaft und Wasser getrunken. Weil ur gesund und wir haben eh zu viele Knödeln und Sauerkraut gegessen. (Apropo Sauerkraut: morgen kommt mein Gärtopf(?) und dann wagen wir das Experiment Sauerkraut selber machen- ich werde berichten).

Jedenfalls sind wir Samstag ganz euphorisch in den Supermarkt gefahren, nachdem ich im Internet paar Tipps und Tricks gesucht habe.

50 Äpfel, 18 Gurken, 6 Sellerie, 1 Kg Heidelbeeren, 9 Rote Rüben, 15 Limetten, 10 Tomaten. Und Spinat, Grünkohl und gefühlte 17 kg Karotten. (18! Gurken!)

Dann haben wir noch eine Henkersmahlzeit genossen: Burgers, Pommes und Schokomilchschake und Donuts. Weil, umsoft safteln wir nicht.

Sonntag morgen ging es dann los, erst mal ein Glas lauwarmes Zitronenwasser- no problemo, das trink ich eh dauernd. Und dann erst mal Obst und Gemüse schnippeln und entsaften. Alles schön und gut, brav Wasser trinken, bisserl Kopfweh. Abends haben wir uns dann den neuesten James Bond Film angeschaut, dazu eine leere Schüssel mit ‚Popcorn‘:-)

image

Fast forward Montag abend:

ich: Schaaaatz, brechen wir die Diät ab? (Das Schaaaatz ist natürlich ein Scherz, ich nenn den Mann nicht Schatz, bei uns gibts keine Kosenamen. Wir heißen Lisa und Daniel. Aus. Wobei, er darf mich zwar Schatzilein nennen, aber er hat nen amerikanischen Akzent, da darf man das. Und ich nenn ihn auch manchmal Mäuserl und er mich „mein Montagsmäuserl“- oder je nachdem ob wir Monate oder Wochentage auf Deutsch üben, bin ich auch schon mal Augustmäuserl oder Abendmäuserl)

Er: gute Idee. Bestellen wir ne Pizza.

So viel zum drei Tage entsaften.

Um es kurz zu fassen: Saftdiät schön und gut, über die positiven und negativen Auswirkungen kann man sich streiten, für uns war es nichts. Einen Tag war ja gut und es ging uns gut, aber ab Montag hatte ich so Kreislaufprobleme, da kämpf ich immer noch mit.

Ja, ich will mich gesund und bewusst ernähren, aber ich will mich nicht quälen. Außerdem werde ich zum Zombie, wenn ich hungrig bin.

Wir werden weiterhin Säfte und Smoothies trinken (bleibt uns ja nichts anderes übrig, mit 400 kg Obst und Gemüse im Haus…) aber der Gesellschaft zu Liebe verzichten wir lieber auf Nahrungsverzicht:-) Ab jetzt wird halt jeder Besucher mit Saft zwangsbeglückt.

Hier übrigens mein Lieblingssaft- bewusst ohne Mengenangaben, da Geschmäcker verschieden sind:

rote Rübe, Karotte, Orange, Apfel einmal entsaften, bisserl Olivenöl und wer mag Honig.

Und unser Lieblingssmoothie:

1/2 Ananas, 1 Banane, 1 Mango mixen und zum Schluss bisserl Kokosnussöl oder noch besser Kokosstreussel.

Prost.

Ein Schwank aus meinem Leben

Wir sind wieder ausgeschneit. Nur noch die Einfahrt ist bisschen verschneit und eisig, ein Auto kann runterfahren, aber wir haben ja 4 Autos. Darum muss einer immer auf der Straße parken und dann den vereisten Schneematschpfad runterwatscheln. Meistens bin ich das. Also habe ich seit einer Woche keine anderen Schuhe als Gummistiefel angehabt. Außer Freitags, da gingen wir auf ein Glaserl Wein, meine Freundin und ich. Und nein, mit Ballerinas den Eisschneematsch runter zu dackeln ist keine gute Idee.

Und obwohl wir Mittwochs schon wieder 20 Grad hatten (Virgina, I love you, but this weather changing all the time…), liegt in der Stadt immer noch viel Schnee. Die Schneepflüge sind Montag Morgen gefahren, dass muss reichen. Den gesamten Schnee einfach zur Seite schieben, y’all are welcome. Nur dass jetzt keiner mehr parken kann, bzw Leute nachwievor ihr Auto nicht frei bekommen, ist wurscht. Naja, aber hauptsache die Sonne scheint.

Letzte Wochen haben die Schwiegermutter in Spe und ich Lagerkoller bekommen (haben ja weder Arbeit noch Schule gehabt, weil Schnee) und darum sind wir bummeln gefahren, in ein kleines süßes örtchen. Und weil wir eh nichts gebraucht haben und nur geschaut haben, sind wir in einen Brautladen gegangen.

„Are you getting married?“
(Nein, ich geh nur zum Spass in einen Brautladen)
„When and where is the wedding?“
„July, Austria“
„WOW that’s soon. You know, most of the dresses take 6-8 months to ship…“
„I am just looking for ideas“

Im nächsten Laden:
„What are your bridesmaids going to wear?“
„I won’t have bridesmaids“
Schiefer Blick. „NO BRIDESMAIDS?“

Im dritten Laden, ich finde doch tatsächlich einen Schnickschnack, den ich mir leiste, weil, geheiratet wird (hoffentlich) nur einmal.
„OH MY GOSH ARE YOU GETTING MARRIED? AREN’T YOU SO EXCITED????“
(Spricht die mit mir?) „uhm….“

Ich bin ja auch ganz aus dem Häuschen, dass wir heiraten, aber wenn ich in jedem Laden 10 mal die Verlobungsgeschichte erzählen muss,.. hält sich meine Begeisterung in Grenzen,

Genauso wie meine Begeisterung für rosa bridalshowers mit Tüll und Schnickschnack. Nicht mein Style. Und der neueste Trend: Das ich mich dafür rechtfertigen muss, dass ich keine rosa tuff tuff bridalshower haben möchte. Oder keine bridesmaids haben will. Oder dass ich nicht in Tränen ausbreche und am Tisch tanze, weil die Verkäuferin sich doch nur mit mir freut. Ich freu mich auch, ehrlich! Aber ich krieg deswegen keinen Herzinfarkt.

Ups, eigentlich wollte ich ja den Blog mit Hochzeitsdrama verschonen.

Ist sonst aber wiklich nichts los hier. Uni läuft. Zur Zeit schreib ich eine Arbeit zum Thema: „Mein Handy, mein bester Freund“. Laut einer Studie verbringt der Durschnittamerikaner 142(!!) Minuten am Handy. Das sind beinahe 41 Tage im Jahr!!!

Und damit endet mein Schwank.

Na dann.

So. Dann sind mal eben 4 Wochen vergangen und ich soll nun berichten, was so los war. Nicht viel, Weihnachten, Prüfungen, Ende des ersten Semesters, Anmelden fürs neue Semester, Hexenschuss, Besuch der Eltern und Schwester, mega Verkühlung,… (Denn natürlich wurde ich, sobald meine Mama da war, richtig krank, mit Husten, Schnupfen, Heiserkeit… wahrscheinlich hat mir mein Unterbewusstsein gesagt: „Jetzt ist die Mama da, die pflegt dich gesund“. Was sie auch getan hat.)

Und weil ich gerade etwas schreibfaul bin, hier ein paar Fotos, die ein bisschen zusammen fassen, was so los war!20151223_131320Der Bub hat mir zu Weihnachten 2 Karten gemalt. Eh klar, bin ja seine „very good friend Visa“ (Das mit dem „L“ üben wir noch) Seine große Schwester hat übrigens das Schreiben übernommen. (Bitte wann ist sie so groß geworden, dass sie in SCHREIBSCHRIFT schreibt???) Ebenso, auf seinen Befehl hin, das „Hashtag Heart Flowers“, weil… „Visa loves flowers, hashtags and hearts“ (Der Bub sollte mal auf Twitter und Instagram, der hat das Hashtagen rausgehabt, bevor er noch gescheit reden  hat können. Sein erster „richtiger“ Satz, nach „Bitte Äse haben“, „Daddy buyed bow tie“ und „I tired. I need nap“ war übrigens: „Hashtag Heart Visa“)IMG_0108Mein Weihnachtsessenbeitrag: white chocolate coconut cake with creme cheese frosting. Und weil mir die weiße Schokolade ausgegangen ist, habe ich halt Pfefferminzschokolade verwendet und schwups war das frosting pink. Egal. Hauptsache der Pfefferkuchen sitzt! IMG_0110Meine Dekoration! Einen Kübel mit Wasser füllen, Mistelzweige, rote Beeren und sonstige Sachen reingeben, Kerze dazu, einfrieren, fertig.  Oh, das wird auch eine schöne Sommerdekoration, wenn man statt dem Weihnachtsgrünzeugs Blumen reingibt!

IMG950086Cookie decoration! Und weil wir nichts von herkömmlichen Weihnachtssreuselglimbim halten, haben wir halt Fahnen gemalt. FUN! IMG950083oh und das sind übrigens die Staaten. Und wer findet Schweden und Österreich?

DIGITAL CAMERA

der gute Herr und ich, bei unserem Ausflug nach Williamsburg, weil, wenn der Papa da ist, wird touristikt!

DIGITAL CAMERA

Zur Feier des Tages sind Damen der Welt ins Nagelstudio und haben sich aufhübschen lassen.

IMG_0143Moment einmal… Freiheitsstatue? Wann sind wir nach New York? Gar nicht, hier in Richmond gibt es so was auch. Nur halt in klein:-) IMG_0157typisches Familienfoto: M versucht sich groß zu machen, Mama wehrt sich, Lisa denkt sich, egaaaal und der Papa schüttelt den Kopf.IMG_0176Busserlfoto ist auch schon Pflicht! IMG_0201Diese wunderbare Dame wurde 21!! (Dabei wurde sie doch erst gestern 10!!) Und zur Feier des Tages und weil USA, haben wir sie zu Kuchen und ihrem ersten legalen Drink in den USA eingeladen IMG_8755und nein, wir sind keine Zwillis (wurden aber 3 mal gefragt!)IMG_8771Der gute Herr und ich haben ein bisschen einen Sushitick, wie man sieht. Und darum wurden die Eltern und Schwester ausgeführt, in unser Lieblingssushilokal, wo wir vor fast 2 Jahren unser 2. Date hatten. IMG_8808gehts ein bisschen mehr kitsch? IMG_8979nochmal ein Foto vom Herrn und mir, in Williamsburg IMG_9076und natUrlich der obligatoirsche Kaffee. Kommen ja nicht umsonst aus Wien, das berühmt für die Kaffeehauskultur ist.

Oh waren das herrliche Tage! Nun sind die Guten wieder daheim, der Unistress hat begonnen und mittlerweile geht es mir auch schon etwas besser. Nur der Husten, der ist immer noch da.

Oh, und was sonst so war?

Das hier:

IMG_0213 IMG_0242 IMG_0243 IMG_0244

IMG_9039

WE GOT ENGAGED!!!

Der Freund Verlobte und ich stürzen uns jetzt in Hochzeitsvorbereitungen, keine Sorge, der Blog wird verschont. Vielleicht.

Worüber soll ich berichten?

Eigentlich fallen mir gerade sooo viele tolle Dinge ein, über die ich berichten möchte/könnte. Eigentlich gäbe es ausreichend Material, um mehrere Posts zu füllen.

Da gäbe es zum Beispiel das tolle Friendsgiving Dinner, letzten Samstag. Letzten Donnerstag war ja Thanksgiving und daher haben ein paar Freunde und ich schon vor langer Zeit beschlossen, ein FRIENDSgiving Dinner zu veranstalten. Also haben wir eine Email ausgesendet und uns Samstag Abend zum Essen getroffen. Ich habe die weltbeste Kürbissuppe gekocht (Ich weiß, Eigenlob stinkt und so…), es gab Salat, Kartoffel, Brötchen, Fleisch, Wein, Kuchen, Eis… es war so schön, so viele Freunde auf einmal zu sehen, wir haben gelacht, geweint (hauptsächlich vor Lachen), Spiele gespielt („twerking“ pantomimisch darstellen hat in so einigen Lachanfällen geendet). Ich bin froh, dass ich mich soweit eingelebt habe und so viele tolle Freunde kennen gelernt habe!

imageUnd weil die Suppe so Hammer war, hier das Rezept. (Ich koche allerdings Mengenangabenfrei) Wir waren 14 Leute und die Suppe hat gereicht: 3-4 Butternutkürbisse (Die waren eher klein), 3-4 Karotten, 2-3 Süßkartoffeln, 1-2 Kartoffeln, 1 Zwiebel. Alles schälen, entkernen, waschen, klein schneiden. Zwiebel in etwas Öl anrösten. Hühnerbrühe (oder Gemüsebrühe) dazugeben und den Kürbis, Karotten und (Süß-) Kartoffel dazu geben, weich kochen lassen. Pürieren und mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Ingwer, Curry und etwas Zimt abschmecken. Wer will, kann noch einen Schuß Obers dazu geben und mit Kürbiskernöl anrichten. Ist herrlich warm und sättigend. Und wenn man noch etwas Brot zum tunken (stippen) hat, ist es perfekt!

image

Ich könnte auch über mein tolles Bastelprojekt berichten. Ich bastel total gene und noch viel gerner mit Naturmaterialien. Auf einem Weihnachtsmarkt habe ich mir ein paar Ideen geholt und Lichterkettenlaternen gebastelt. Dazu benötigt man: Alte Gläser (Marmeladengläser oder Tomatensaucengläser…), Lichterketten (ich habe eine batteriebetriebene mit 150 Lichtern verwendet und habe 3 Gläser befüllt), Naturmaterialien zum Befüllen (Äste, Steine, Nüsse, Bockerl, Blätter… auch Zimtstangen und Nelken… dann duftet es so herrlich) eventuell Bänder. Die Gläser mit den Materialien und Lichterkette befüllen (man muss sich da etwas spielen…) Sieht ur gemütlich aus! Für Weihnachten verwende ich dann Tannenzweige und Bockerl, die ich Gold und Silber bespraye. Außerdem hab ich einen last minute very low budget (eigentlich no budget) Adventkranz gebastelt… 4 leere Flaschen (in dem Fall haben der Freund und ich fleißig Apfelcider getrunken) ausspülen, Kerzen reinstecken (Ich habe Bienenwachskezen genommen) Schleife rumbinden, und beschriften… fertig. Die Woche werde ich noch Orangen in Scheiben schneiden, auf einem Backblech trocknen lassen und dann dazu geben und mit Tannenzweigen etwas ‚anrichten‘.

image.

Oder ich könnte von dem Videostore in der Stadt berichten, bei dem wir regelmäßig VHS Kassetten und DVDs ausborgen. An unserem 2. Date hat mich der Freund dort hingebracht und ich war total begeistert von der Nostalgie, die dort in der Luft hängt. Seitdem gehen wir regelmäßig hin, um in Erinnerungen zu schwelgen und Filme auszuborgen. Daneben gibt es eine Pizzeria, und somit ist der Videoabend perfekt. Ich könnte stundenlang in dem Landen stehen, DVDs betrachten, VHS Kassetten rausnehmen… ‚Ich erinnere mich, als ich den Film gesehen habe…‘, ‚Kennst du den hier? Das war mein Lieblingsfilm, als ich klein war‘, ‚Schau mal, das war der 1. Film, den ich allein im Kino gesehen habe’…  Billig ist der Spaß sicher nicht, und es ist sicher einfacher, einen Film übers Internet anzuschauen… aber es macht mehr Spaß. Außerdem gibt es dort so ziemlich alle Filme. Und sogar noch Videokassetten.

Da wäre auch noch der erste Frost, von dem ich erzählen wollte… Samstag Nacht hat es zum ersten Mal gefrostet und ich musste meinen Wintermantel anziehen. In der Früh war alles von einer Frostschicht überzogen. Morgens und Abends ist es hier richtig ‚crisp‘, wie wir sagen und ich liebe es. Da macht Spazierengehen gleich viel mehr Spaß! Außerdem ist hier Weihnachtstimmung angebrochen. The Christmasmadness is here… Thanksgiving war kaum vorbei, da wurden die Kürbisse schon weggeräumt und der Weihnachtsdekobeleuchtungskitsch hat angefangen. Seit einer Woche spielen im Radio die Weihnachtslieder auf und ab. Ich habe ein paar Lichterketten aufgehängt und werde auch noch getrocknete Orangenscheibengirlanden aufhängen. Heuer is lowbudget (gerne auch No Budget) DYI und Naturmaterialien angesagt.image image image

image

Aber ich könnte euch von unserem Ausflug erzählen. Letzten Samstag sind wir in die Blue Ridge Mountain gefahren. Unterwegs haben wir Zwischenstop in einem kleinen Deutschen Gasthaus gemacht, wo ich NATÜRLICH Sauerkraut bestellt habe. Es gab auch warme Semmeln… mhmmmm… Und im Hintergrund hat es Schlagermusik aus den 70igern gespielt.  Und wir haben einen Christbaum gekauft (selbst gesägt!) image image image image image image image

Oder ich erzähle euch von dem Abend, als es „The Wizard of Oz“ gespielt hat, und ich eingekuschelt am Sofa lag, heißen Kakao getrunken habe und diesen wunderbaren Klassiker angeschaut habe und am Ende mit Tränen in den Augen Dorothy zugestimmt habe: „There’s no place like home“

 

Oh, und habe ich schon erzählt, dass meine Eltern und meine kleine Schwester in 4(!!!) Wochen zu Besuch kommen???

image

Ganslessen in Turkeytown

So kurz vor Thanksgiving schreit hier alles nach Turkey. Weil aber am 11. November St. Martinstag ist, und das Ganslessen noch etwas ist, das ich vermisse (hmmm Opas Gans war die Beste… da hab sogar ich als Vegetarierin ein Stückerl gegessen, gefüllt mit Apfel und Maroni und dazu Semmelknödel und Rotkraut!), habe ich beschlossen, ein bissi österreichische Kultur herzubringen und habe kurzerhand ein Ganslessen veranstaltet undd für den Freund und dessen Eltern gekocht. (no pressure! hahah)

Schon vor ein paar Wochen haben wir begonnen, sämtliche Kochbücher zu durchforsten, haben einen Zettel aufgehängt, wo Menüideen gesammelt werden, und allein beim Gedanken an Semmelknödel lief mir das Wasser im Mund zusammen.

Ich LIEBE es, Leute einzuladen, Rezeptideen zu sammeln, ein Menü zusammen zu stellen, zu kochen, den Tisch zu dekorieren, Gemeinschaft mit Freunden zu haben, und auch gemeinsam wegzuräumen. (Und beim Küche putzen schmecken die Reste noch mal viel besser!)

Und weil wir hier aber im Land der begrenzten Unmöglichkeiten sind, ich theoretisch im Supermarkt ne Waffe kaufen kann, aber keine Gans, gab es natürlich Startschwierigkeiten.

„Do you have goose?“
„Say that again, Ma’am“
„Do you sell goose. Like turkey, but goose“
„Well, we can order a frozen one… but we do sell turkey beginning next week“
„OK, I’ll take the frozen one. I need it next Saturday“
„We’ll have it for you on Tuesday“

YES. Ich krieg ne Gans.

Haha. Good one. Der gute Herr im Geschäft hat vergessen, sie zu bestellen… Daraufhin hatten wir einen kurzen Panikmoment, aber nachdem wir ein bisschen herum telefoniert haben, konnten wir dann doch noch eine Gans bekommen. Und sogar Rotkraut und Maroni. LUCKY ME!

Freitag Abend begann ich Rotkraut und Semmelknödelfüllung vorzubereiten, um Samstag möglichst stressfrei zu sein.

Bis ich in meienr Vorlesung saß und mir siedend heiß einfiel: Die Gans ist im Tiefkühler, ich hab vergessen, sie raus zunehmen. Zum Glück denken andere mit, und so hat das die Mutter des Freundes schon gemacht.

Daheim habe ich dann alles vorbereitet und mich daran gemacht, die Gans zu stopfen. Und Leute, als Vegetarieren eine Gans zu stopfen ist eine Herausforderung.

Irgendwann war dann die Gans im Ofen, das Kraut köchelte vor sich hin, die Nachspeise war im Eiskasten, der Tisch gedeckt und die Küche geputzt.

Und als die Gäste kamen, war dann der Moment der Wahrheit: war die Gans zu fettig, zu trocken, zu geforern, zu… sie war perfekt. Die Semmelknödelfüllung war knusprig, die Äpfel herrlich warm, das Rotkraut saftig, die Nachspeise (Kürbisspekulatiustiramis) ein Traum… nur die Maroni waren zu hart.

Was für ein schöner Abend!

(mit der Gans meines Opas kann ich es noch lange nciht vegleichen, aber fürs erste Mal, war ich sehr zufrieden!)

image

um es mit den Worten meiner Mutter zu sagen: „Hobn’s ma ins Hirn gschi***??“

imageimageimage

image

Spekulatius-Kuerbiscreme-Joghurtfrischkaesecreme-kakao- NOMM NOMM

image

Mission Possible!!

 

Und rund rum ist Nebel…

Ich liebe Nebel. LIEBE. NEBEL.
Ich glaube, November ist mein Lieblingsmonat. Daheim gab es dann immer die schöne Nebelsuppe. Manchmal sieht man einen ganzen Monat lang die Sonne nicht, weil alles schön im Nebel eingepackt ist, wie in Watte.

Am 1. November gehen wir zum Friedhof, Kerzen anzünden, nachher geht es entweder in den Ort, Maroni und Punsch kaufen, oder zum Heurigen, oder einfach Heim, wo ein Topf Kürbissuppe am Herd brodelt und wir spielen Scrabble oder lesen oder schauen Film.

Es sind solche Dinge, die mir hier besonders fehlen.

Hier gibt es nicht besonders viel Nebel. Und wenn, ist es zu warm, um in Novembernebelstimmung zu kommen.

Am Samstag sind wir zu einem Weingut in die Berge gefahren. Eine Freundin hatte Geburtstag, und so saßen wir in Decken eingehüllt auf einer Wiese, mit Blick auf die Berge und einem Glas Wein in der Hand und haben Herbstwetterluft geschnuppert.
Heute morgen bin ich dank Zeitumstellung (wir haben erst gestern unsere Uhren zurück gestellt) früher als sonst aufgewacht und bin eine Runde spazieren gegangen. Und alles war in Watte eingepackt. Nebelschwaden hingen über den Hügeln, es hat nach Rauch gerochen (die Bauern haben dieses Wochenende angefangen, zu Räuchern), die Blätter beginnen, von den Bäumen zu fallen und alles sieht düster aus. Gestern war eine Freundin bei mir und wir bastelten Herbstwinterdekoration, während im Kamin ein Feuer brannte und wir heißen Apfelpunsch schlürften.

Langsam neigt sich mein 1. Semester dem Ende zu- nur noch 5 Wochen (und tausend Abgabetermine). In meinem Zimmer habe ich mir nun eine Schreibecke eingerichtet, wo ich tagsüber sitze und die Wand anstarre, philosophiere und lerne und schreibe, mir eine Kerze anzünde und kreativ bin. (Meistens. Im Moment schreibe ich eine Arbeit über Martin Luther und die Reformation und eine Arbeit über den bilingualen Einfluss- haben es Kinder, die bilingual aufwachsen, einfacher, Sprachen zu lernen? Habt ihr damit Erfahrungen?)

Abends verzichte ich jetzt auf Fernsehen und lese lieber, oder stricke brav Socken, während wir Thanksgiving und Weihnachten planen. Ein Ganslessen steht diese Woche auch an- ich mache(koche?) meine erste Gans- mit Maroniapfelfüllung, Rotkraut und Semmelknödel… ich bin gespannt! (versuche eh nur, die Eltern meines Freundes zu beeindrucken, also KEIN Stress:-p) )

 

last oct weekend, 2015 (13) last oct weekend, 2015 (14) 20151023_141710 20151023_141721 belle isle, oct 2015 (8) belle isle, oct 2015 (16) last oct weekend, 2015 (8) last oct weekend, 2015 (9)

 

 

Now we’re torn, torn, torn apart, there’s nothing we can do, just let me go, we’ll meet again soon

Gestern habe ich meine kleine Schwester zum Flughafen gebracht und weinend an der Absperrung gestanden um sie weggehen zu sehen. „Es ist nur für ein Jahr.“, habe ich gesagt. „Nur ein Jahr, das vergeht so schnell“. Es war schwer, so schwer, sie gehen zu lassen. Denn diesmal weiß ich nicht, für wie lange, ich weiß nicht, wann ich sie das nächste Mal sehen werde, in 3 Monaten, in 9 Monaten, in einem Jahr?

Dankbar blicke ich auf die letzten 10 Tage zurück, die sie hier war. Wir haben gelacht, gebacken, waren spazieren, Volkstanzen, im Museum, haben Film geschaut… Etwas umplanen mussten wir, weil wir Hurricanewahrnung und Hochwassergefahr hatten.. „Nimm Flip Flops mit und deinen Badeanzug mit, es ist immer noch so heiss hier“…Joa… wir hatten einen Temperaturfall von 28 Grad auf 10 Grad und es hat 9(!!) Tage durchgeschüttet, wir haben rießen Batterien gekauft und Wasserkanister und auf den großen Hurricane und Stromausfall gewartet… gekommen ist der aber nicht, naja, wir hattens trotzdem fein!

Und weil mein Kopf so leer ist im Moment, gibt es keinen hoch inspirierenden Text, sondern einfach Fotos, denn Fotos sagen eh mehr als Worte.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Es fällt mir schwer, heute „normal“ weiter zu  machen, ich bin froh, dass ich jetzt viel lernen muss und Bad putzen muss und Wäsche machen, das ist Ablenkung und ich knn nicht so viel nachdenken. Darüber, wie schwer es ist, sein Herz an 2 Orten zu haben- daheim und hier.